Der Pacific Sunrise ist ein kurzer, kräftiger Drink, der mit Blanco Tequila und Blue Curaçao eine intensive Farbe entwickelt. Der Spritzer Angostura gibt ihm eine unerwartete Tiefe, während der Limettensaft für Frische sorgt. Kein Cocktail für sanfte Gemüter – hier zählt der direkte Geschmack. Perfekt für alle, die es herb, süß und ein bisschen wild mögen.
Und das brauchst du für den Pacific Sunrise
- 4 clBlanco Tequila
- 2 clBlue Curaçao
- 2 clLimettensaft (frisch gepresst)
- 1 SpritzerAngostura Bitters
Darauf kommt es an
Der Trick liegt im Timing des Angostura-Spritzers: Gib ihn erst nach dem Abseihen ins Glas, sonst vermischt er sich zu stark und verliert den optischen Effekt. Ein dünner Strohhalm hilft, den Bitters beim Trinken gleichmäßig zu verteilen. Wer es weniger herb mag, reduziert den Spritzer auf einen Hauch – aber dann fehlt die charakteristische Note. Der Pacific Sunrise lebt von diesem Kontrast: süß-sauer oben, bitter unten.
Varianten
- Pacific Sunset — Ersetze den Blanco Tequila durch dunklen Rum und füge 1 cl Grenadine hinzu. Das Ergebnis ist süßer, runder und weniger herb – ideal für Rum-Liebhaber.
- Pacific Sunrise Light — Reduziere den Tequila auf 3 cl und ergänze 3 cl Ananassaft. Weniger Alkohol, mehr Frucht – aber Vorsicht, der Drink wird dadurch deutlich milder.
Häufige Fragen
Kann ich statt Blue Curaçao auch Triple Sec nehmen?
Ja, aber der Drink verliert seine Farbe und einen Teil der Süße. Blue Curaçao hat einen intensiveren Geschmack und die typische blaue Färbung – Triple Sec ist neutraler und farblos.
Warum schmeckt mein Pacific Sunrise zu bitter?
Vermutlich hast du zu viel Angostura verwendet. Ein Spritzer bedeutet wirklich nur ein kurzes Antippen der Flasche – etwa 0,2 cl. Mehr macht den Drink unausgewogen.
Kann ich den Drink auch mit Eis servieren?
Technisch ja, aber dann verwässert er schnell. Besser: Das Glas vor dem Servieren kühlen und den Drink ohne Eis abseihen. Wer es länger kalt mag, kann ein großes Eisstück ins Glas geben – aber das verändert die Optik.





