Der Obituary kombiniert Brandy, Absinth und Zitronensaft zu einem klassischen Sour, der mit Champagner aufgefüllt wird. Der Name spielt auf die bittere Note des Absinths an — ein Drink, der Eleganz und Schärfe vereint. Die Kombination aus französischem Weinbrand und prickelndem Champagner macht ihn zu einem raffinierten Fizz, der sich von den üblichen Sour-Varianten deutlich abhebt.
Und das brauchst du für den Obituary
4 cl Brandy
1 cl Absinth
2 cl Zitronensaft
1 cl Zuckersirup
Champagner zum Auffüllen
Darauf kommt es an
Der Absinth muss dosiert werden — 1 cl reicht, um dem Drink seine charakteristische Kräuternote zu geben, ohne ihn zu dominieren. Beim Auffüllen mit Champagner nicht zu hektisch vorgehen, sonst schäumt es über. Ich gieße den Champagner langsam an der Glaswand entlang, das hält die Perlage intakt und vermischt sich trotzdem gut mit der Sour-Basis. Wer keinen Champagner hat, nimmt trockenen Sekt — Hauptsache, er ist gut gekühlt.
Varianten
- Obituary ohne Champagner — Als klassischer Sour ohne Auffüllen servieren — im Tumbler mit Eis.
- Obituary mit Cognac — Cognac statt Brandy für mehr Tiefe und Komplexität.
Häufige Fragen
Welchen Brandy verwende ich für den Obituary?
Ein französischer Brandy oder Cognac funktioniert am besten. Die Weinbrand-Basis sollte nicht zu schwer sein, damit der Absinth und die Säure zur Geltung kommen.
Kann ich den Absinth weglassen?
Dann fehlt dem Drink sein Charakter. Wer keinen Absinth mag, kann auf einen anderen Brandy-Sour ausweichen — der Obituary lebt von der Kräuternote.
Muss es Champagner sein?
Nein, ein trockener Sekt oder Crémant erfüllt denselben Zweck. Wichtig ist, dass er trocken und gut gekühlt ist.
