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Nutella Peanut – die cremige Revolution für Cocktails und Drinks – Was ist das?

Nutella kennt jeder als Brotaufstrich, doch seit einiger Zeit erobert die Marke auch die Bar-Szene. Mit Nutella Peanut hat Ferrero nun eine Variante auf den Markt gebracht, die Erdnussbutter und Haselnuss kombiniert. Das Produkt ist nicht nur für Süßspeisen interessant, sondern eröffnet auch neue Möglichkeiten für cremige, nussige Drinks. Wie sich die Zutat in Cocktails und anderen Mixgetränken schlägt, hängt von der richtigen Balance ab – und davon, ob man sie als Geschmacksträger oder als Hauptakteur einsetzt.

Warum Nutella Peanut in der Bar funktioniert

Die Kombination aus Haselnuss und Erdnuss ist nicht neu – aber die Konsistenz von Nutella Peanut macht den Unterschied. Die Masse ist cremiger als reine Erdnussbutter und lässt sich leichter in Flüssigkeiten einrühren oder als Topping verwenden. In Drinks sorgt sie für eine samtige Textur, die an Dessert-Cocktails wie White Russian oder Espresso Martini erinnert, aber mit einem eigenen, nussigen Profil. Wichtig ist, dass die Süße nicht dominiert: Nutella Peanut enthält Zucker, weshalb andere süße Zutaten wie Liköre oder Sirupe reduziert werden sollten.

Barkeeper setzen die Zutat bisher vor allem in zwei Richtungen ein: als Basis für cremige Shakes oder als geschmackliche Ergänzung in klassischen Cocktails. Besonders gut harmoniert sie mit Kaffee, Schokolade und Spirituosen wie Rum oder Bourbon. Wer experimentieren will, kann sie auch in warmen Drinks wie Irish Coffee oder heißer Schokolade verwenden – hier entfaltet sich das Aroma besonders intensiv.

Die Grenzen: Wann Nutella Peanut zu viel des Guten ist

So verlockend die Idee klingt, Nutella Peanut in jeden Drink zu mischen, so schnell kann das Ergebnis überladen wirken. Die Zutat hat ein starkes Eigenaroma, das andere Geschmacksnoten überdecken kann. Wer etwa einen fruchtigen Cocktail mit Zitrus oder Beeren aufpeppen will, sollte sparsam dosieren – sonst schmeckt am Ende alles nach Nusscreme. Auch die Textur ist eine Herausforderung: Zu viel Nutella Peanut macht den Drink schwer und klebrig, fast wie ein Dessert statt wie ein erfrischendes Getränk.

Ein weiterer Punkt ist die Haltbarkeit. Nutella Peanut enthält Milchpulver und Fett, was bedeutet, dass Drinks mit dieser Zutat nicht lange stehen sollten. Wer sie in einer Bar einsetzt, sollte sie frisch zubereiten und nicht in großen Mengen vorproduzieren. Für private Experimente gilt: Lieber kleine Portionen mixen und sofort genießen.

Kombinationen, die funktionieren – und solche, die es nicht tun

Nicht jede Spirituose verträgt sich mit Nutella Peanut. Während dunkler Rum, Bourbon oder Kaffeelikör die nussigen Noten gut unterstützen, wirken klare Spirituosen wie Gin oder Wodka oft fehl am Platz. Der Grund: Die Süße und Cremigkeit von Nutella Peanut passt nicht zu den frischen, botanischen Aromen dieser Destillate. Besser geeignet sind Liköre wie Amaretto, Frangelico oder Schokoladenlikör, die selbst nussige oder süße Komponenten mitbringen.

Bei nicht-alkoholischen Drinks lohnt sich der Einsatz in Milchshakes oder Smoothies, besonders in Kombination mit Banane oder Datteln. Wer es herber mag, kann Nutella Peanut auch mit Hafermilch oder Mandeldrink mischen – die neutralen Basen lassen die Nussaromen besser zur Geltung kommen. Ein Tipp für alle, die es weniger süß mögen: Etwas Salz oder eine Prise Chili untermischen, um die Süße auszubalancieren.

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Häufige Fragen

Kann man Nutella Peanut auch in kalten Drinks verwenden?

Ja, aber die Zutat lässt sich in kalten Flüssigkeiten schwerer auflösen. Am besten wird sie vorher leicht erwärmt oder mit etwas warmer Milch oder Sahne angerührt, bevor sie in den Drink gegeben wird. Alternativ kann man sie als Topping verwenden, etwa als Schaum oder Garnitur.

Gibt es eine vegane Alternative zu Nutella Peanut?

Nutella Peanut enthält Milchpulver und ist daher nicht vegan. Wer eine pflanzliche Variante sucht, kann auf vegane Nusscremes aus Erdnuss und Haselnuss zurückgreifen, die es im Bio-Laden oder online gibt. Allerdings haben diese oft eine andere Konsistenz und einen höheren Fettanteil.

Wie lange hält sich ein Drink mit Nutella Peanut?

Aufgrund des Milchpulver- und Fettgehalts sollten Drinks mit Nutella Peanut nicht länger als ein paar Stunden stehen. Am besten werden sie frisch zubereitet und sofort serviert. Im Kühlschrank halten sie maximal 24 Stunden, verlieren aber an Cremigkeit.

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