Der Ninety-nine Park Lane ist ein eleganter, leicht cremiger Cocktail, der Wodka mit der Frische von Orangensaft und der kühlen Note von grüner Crème de Menthe verbindet. Das Eiweiß gibt ihm eine seidige Textur, während die Minze für einen überraschenden, aber harmonischen Kontrast sorgt. Ein Drink, der nach mehr schmeckt – perfekt für den Übergang vom Abend in die Nacht.
Und das brauchst du für den Ninety-nine Park Lane
- 2 clWodka
2 cl Triple Sec (z. B. Cointreau)
4 cl frisch gepresster Orangensaft
1 cl grüne Crème de Menthe
1 kleines Eiweiß (frisch, pasteurisiert)
Eiswürfel (für den Shaker)
gestoßenes Eis (zum Kühlen des Glases)
Darauf kommt es an
Das Eiweiß ist der Schlüssel zur Textur – aber nur, wenn es richtig behandelt wird. Trocken schütteln (ohne Eis) bringt die Proteine in Wallung, erst dann kommt das Eis dazu. Wer den Drink später nochmal aufschüttelt, riskiert, dass das Eiweiß flockt. Die Crème de Menthe *nach* dem Abseihen hinzugeben: Sie würde sonst die Emulsion zerstören. Ein Trick aus der Bar: Die Minze erst im Glas wirken lassen – so bleibt ihr Aroma frisch und entfaltet sich erst beim Trinken.
Varianten
- Park Lane Fizz — Ersetze das Eiweiß durch 3 cl Sodawasser und serviere im Highball-Glas mit Crushed Ice. Die Crème de Menthe erst nach dem Auffüllen mit Soda hinzugeben, damit die Kohlensäure nicht verfliegt.
- Spicy Park Lane — Füge 2 dünne Scheiben frische Chili (mit Kernen) zum trockenen Schütteln hinzu und siebe sie vor dem Abseihen heraus. Die Schärfe unterstreicht die Minze und macht den Drink komplexer.
Häufige Fragen
Kann ich das Eiweiß weglassen?
Ja, aber der Drink verliert seine cremige Textur. Alternativ 1 cl Sahne oder 0,5 cl Orgeat-Sirup verwenden – das gibt Süße und Körper, aber nicht dieselbe Seidigkeit.
Warum wird die Crème de Menthe erst zum Schluss hinzugegeben?
Grüne Crème de Menthe enthält oft pflanzliche Öle, die die Emulsion des Eiweißes brechen können. Durch das spätere Hinzufügen bleibt die Textur stabil, und die Minze entfaltet ihr Aroma erst im Glas.
Welche Orangensorte eignet sich am besten?
Blutorangen geben eine leicht bittere Note, Navel-Orangen sind süßer. Wichtig ist, dass der Saft frisch gepresst ist – pasteurisierter Saft schmeckt flach und macht den Drink langweilig.





