Und das brauchst du für den Long Island Ice Tea
1,5 cl Vodka
1,5 cl Gin
1,5 cl weißer Rum
1,5 cl Tequila Blanco
1,5 cl Triple Sec
3 cl Zitronensaft
2 cl Zuckersirup
Cola zum Auffüllen
Zitronenscheibe zur Garnitur
Darauf kommt es an
Der Trick beim Long Island ist die Balance: Jede Spirituose bringt nur 1,5 cl mit, damit keine dominiert. Die Cola kommt wirklich nur als Topping – maximal 3 bis 4 cl, sonst wird der Drink zu süß und verliert seine Struktur. Viele Bars kippen das Glas voll mit Cola, dann schmeckt man nur noch Zucker. Der Zitronensaft muss frisch sein, sonst kippt die Säure ins Künstliche. Und: Immer erst shaken, dann Cola. Wer die Cola mit in den Shaker gibt, hat hinterher Schaum statt Drink.
Varianten
- Long Beach Ice Tea — Cranberrysaft statt Cola – fruchtiger, leichter rosé in der Farbe.
- Tokyo Ice Tea — Midori Melonenliqueur statt Triple Sec, mit Sprite statt Cola – grün und süßer.
- Texas Ice Tea — Bourbon statt Vodka, für mehr Tiefe und Holznoten.
Häufige Fragen
Warum heißt der Drink Ice Tea, wenn kein Tee drin ist?
Die Cola färbt den Drink bernsteinfarben wie Eistee, und die Zitrone verstärkt die optische Täuschung. Geschmacklich hat er mit Tee nichts zu tun – der Name ist reine Tarnung.
Kann ich die Spirituosen weglassen oder ersetzen?
Theoretisch ja, aber dann ist es kein Long Island mehr. Die fünf Spirituosen sind das Markenzeichen. Wer eine weglässt, hat einen ganz anderen Drink – nicht schlechter, aber eben anders.
Wie stark ist ein Long Island Ice Tea?
Mit 7,5 cl reiner Spirituose ist er deutlich stärker als ein normaler Longdrink. Der süße Geschmack verschleiert das, deshalb Vorsicht – einer reicht oft.
