Der Left Hand ist ein cremiger, dessertartiger Cocktail, der Bourbon Whiskey mit Schokoladen- und Kaffeenoten verbindet. Die Kombination aus süßem Schokoladenlikör und kräftigem Kaffeelikör macht ihn zu einem beliebten After-Dinner-Drink. Trotz seiner Süße bleibt der Bourbon als Basis gut spürbar. Der Name spielt vermutlich auf die dunkle Farbe und die reichhaltige Textur an, die an einen kräftigen Espresso erinnert.
Und das brauchst du für den Left Hand
3 cl Bourbon Whiskey
3 cl Schokoladenlikör
3 cl Kaffeelikör
Darauf kommt es an
Die drei Liköre sollten wirklich gleich dosiert sein — viele kippen zu viel Kaffeelikör rein, dann schmeckt der Drink nur noch bitter. Beim Schütteln nicht zu zaghaft sein: Die Liköre sind dickflüssig und brauchen ordentlich Bewegung, damit sie sich mit dem Whisky verbinden und die richtige seidige Textur bekommen. Ich kühle die Schale vorher immer mit Eis, sonst wird der Drink zu schnell lauwarm. Manche garnieren mit drei Kaffeebohnen, ich finde das überflüssig — der Drink ist schon süß genug.
Varianten
- Right Hand — Mit weißem Rum statt Bourbon Whiskey für eine leichtere, weniger würzige Variante.
- Left Hand Martini — Gerührt statt geschüttelt, für eine klarere, weniger verwässerte Textur.
Häufige Fragen
Welcher Bourbon eignet sich am besten?
Ein klassischer Bourbon Whiskey mit mittlerem Körper funktioniert gut. Zu rauchige oder torfige Whiskys passen nicht — die würzigen Vanille- und Karamellnoten des Bourbon harmonieren besser mit Schokolade und Kaffee.
Kann man den Left Hand auch auf Eis servieren?
Ja, im Tumbler auf Eis wird er zu einem längeren Drink. Dann aber die Mengen um jeweils 1 cl erhöhen, damit er nicht zu schnell verwässert.
Ist der Left Hand sehr süß?
Ja, durch die beiden Liköre ist er deutlich süß. Wer es weniger süß mag, kann den Kaffeelikör um 0,5 cl reduzieren und dafür etwas mehr Bourbon nehmen.
