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Mix dir deinen John Collins.

Cocktail Rezept

John Collins Rezept

Basisspirituose
Gin-Cocktails
Getränkegruppe
Collins & Fizz
Methode
gebaut
Glas
Highball-Glas
Eis
Eiswürfel
Zubereitungszeit
2 Minuten
Portionen
1
Nährwert ca.
137 kcal

Der John Collins ist der Inbegriff eines erfrischenden Longdrinks und gehört zur Familie der Collins-Cocktails. Mit London Dry Gin als Basis, Zitronensaft für Säure und Sodawasser für Sprudel entsteht ein ausgewogenes Getränk, das weder zu süß noch zu herb ist. Perfekt für warme Tage oder als eleganter Aperitif – einfach, aber mit Finesse. Hier wird kein Whisky verwendet, sondern Gin, was ihn von anderen Collins-Varianten unterscheidet.

Und das brauchst du für den John Collins

4,5 cl London Dry Gin

3 cl Zitronensaft (frisch gepresst)

1,5 cl Zuckersirup (1:1)

6 cl Sodawasser

Zitronenscheibe und Cocktailkirsche zum Garnieren

Darauf kommt es an

Der Trick liegt im Timing: Das Sodawasser erst zum Schluss hinzufügen und nur minimal umrühren, damit die Kohlensäure nicht entweicht. Viele Barkeeper füllen das Glas vor dem Mixen mit Eis und lassen es kurz stehen, damit der Drink nicht verwässert. Wichtig ist auch die Qualität des Zitronensafts – frisch gepresst macht den Unterschied. Wer es noch aromatischer mag, kann den Gin vor dem Einschenken kurz mit einer Zitronenzeste abreiben, um die Öle freizusetzen. Das gibt eine zusätzliche Duftnote, die den ersten Schluck noch intensiver macht.

Varianten

  • Tom Collins — Identisch mit dem John Collins, aber historisch oft mit Old Tom Gin zubereitet – einer süßeren, malzigeren Gin-Variante. Heute wird meist London Dry Gin verwendet, der Name bleibt als Hommage.
  • Vodka Collins — Ersetze den London Dry Gin durch Wodka. Das Ergebnis ist milder und weniger aromatisch, aber trotzdem erfrischend. Ideal für Gin-Muffel.
  • Rum Collins — Verwende 4,5 cl weißen Rum statt Gin. Der Drink wird fruchtiger und weicher, behält aber die spritzige Frische. Passt gut zu tropischen Aromen.

Häufige Fragen

Kann ich den Zitronensaft durch Limettensaft ersetzen?

Ja, aber der Geschmack verändert sich. Limettensaft ist intensiver und herb, was dem Drink eine schärfere Note verleiht. Reduziere die Menge dann auf 2 cl, um die Balance zu halten.

Warum heißt es John Collins, wenn Gin verwendet wird?

Der Name geht vermutlich auf einen Londoner Barkeeper namens John Collins zurück, der den Drink im 19. Jahrhundert populär machte. Die ursprüngliche Rezeptur enthielt möglicherweise Old Tom Gin, eine süßere Gin-Variante. Später setzte sich London Dry Gin durch, der Name blieb.

Kann ich den Drink ohne Sodawasser zubereiten?

Nein, dann ist es kein Collins mehr. Das Sodawasser ist essenziell für die spritzige, erfrischende Textur. Ohne Kohlensäure wird der Drink zu einem einfachen Gin Sour – lecker, aber nicht dasselbe.

Wie stark ist ein John Collins?

Der Alkoholgehalt liegt bei etwa 12–15 % vol., je nach Gin-Marke und Mischverhältnis. Durch das Sodawasser und die große Eisportion wirkt er milder, als er ist – also Vorsicht bei mehreren Gläsern.

Zubereitung

  1. Ein Highball-Glas mit Eiswürfeln bis zum Rand füllen und kurz stehen lassen, damit es sich kühlt.
  2. 4,5 cl London Dry Gin, 3 cl Zitronensaft und 1,5 cl Zuckersirup direkt ins Glas geben und vorsichtig mit einem Barlöffel umrühren, bis sich der Sirup aufgelöst hat.
  3. 6 cl Sodawasser langsam über den Rücken eines Barlöffels hinzugießen, um die Kohlensäure zu erhalten. Noch einmal kurz umrühren, damit sich alles verbindet.
  4. Mit einer Zitronenscheibe und einer Cocktailkirsche garnieren. Den Drink mit einem Strohhalm servieren.

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