Der Jamaican Hop verbindet die Würze von braunem Rum mit der bitteren Aromatik von Hopfensirup und frischer Limette. Der Drink spielt mit dem Kontrast zwischen karibischer Süße und der herben Note, die man sonst eher aus dem Bierglas kennt. Das Ergebnis ist ein erfrischender Cocktail mit ungewöhnlicher Tiefe, der sich besonders an warmen Abenden bewährt, wenn man Lust auf etwas anderes als die üblichen Tiki-Klassiker hat.
Und das brauchst du für den Jamaican Hop
5 cl brauner Rum
2,5 cl Limettensaft
2 cl Hopfensirup
1 Spritzer Angostura Bitters
Darauf kommt es an
Der Hopfensirup ist hier die entscheidende Zutat und sollte nicht zu dominant sein. Wer keinen fertigen Sirup findet, kann ihn selbst ansetzen: Hopfenpellets oder Dolden kurz in heißem Zuckersirup ziehen lassen, dann abseihen. Wichtig: nicht zu lange ziehen lassen, sonst wird es zu bitter und grasig. Der braune Rum bringt genug Eigencharakter mit, um gegen die Hopfennote anzukommen. Bei der Wahl des Rums lohnt es sich, zu einer Abfüllung mit etwas Melasse-Süße zu greifen, die den bitteren Akzent ausbalanciert.
Varianten
- Jamaican Hop Sour — Mit 1,5 cl Eiweiß geschüttelt für eine cremige Schaumkrone, die die Bitterkeit abmildert.
- Pale Ale Flip — Hopfensirup durch 2 cl IPA-Bier ersetzen und mit 1 Eigelb aufschlagen.
Häufige Fragen
Wo bekomme ich Hopfensirup?
Hopfensirup gibt es in gut sortierten Barshops oder online. Alternativ lässt er sich einfach selbst herstellen: 200 g Zucker in 200 ml Wasser auflösen, aufkochen, vom Herd nehmen und 10 g Hopfenpellets zugeben. 5 Minuten ziehen lassen, abseihen, fertig.
Welcher Rum passt am besten?
Ein kräftiger brauner Rum aus Jamaika mit ausgeprägten Ester-Noten harmoniert gut mit der Hopfenbitterkeit. Auch ein gereifter Rum mit Vanille- und Karamellnoten funktioniert, wenn man es etwas milder mag.
Kann ich den Drink auch mit weißem Rum machen?
Ja, dann wird der Drink leichter und die Hopfennote tritt stärker hervor. Der braune Rum bringt aber mehr Tiefe und Balance in den Cocktail.
