Cocktail Rezept

Jamaican Hop Sour Rezept

Basisspirituose
Sour
Getränkegruppe
Sour
Methode
geschüttelt
Glas
Coupette
Eis
Eiswürfel
Zubereitungszeit
4 Minuten
Portionen
1

Der Jamaican Hop Sour verbindet die frische Säure eines klassischen Sours mit der exotischen Leichtigkeit von weißem Rum und einer überraschenden Hopfennote. Statt Zitrone kommt hier Limette zum Einsatz, und ein Hauch von Hopfenaroma – nicht zu herb, sondern als würziges Finish – rundet den Drink ab. Perfekt für alle, die Sours lieben, aber mal etwas anderes probieren wollen: fruchtig, erfrischend und mit einem Hauch von Craft-Bier-Charakter.

Und das brauchst du für den Jamaican Hop Sour

5 cl weißer Rum

2,5 cl Limettensaft (frisch gepresst)

2 cl Zuckersirup (1:1)

1 cl Hopfensirup (oder 2 cl Hopfentee, leicht reduziert)

1 Eiweiß (optional, für Textur)

Darauf kommt es an

Der Hopfensirup ist das Geheimnis: Nimm einen milden, fruchtigen Hopfen wie Cascade oder Citra und koche ihn 10 Minuten mit Wasser und etwas Zucker auf. Nicht zu stark reduzieren – es soll eine leichte Würze bleiben, keine bittere Suppe. Wer keinen Sirup machen will, kann auch 2 cl abgekühlten Hopfentee nehmen und mit 0,5 cl Zuckersirup süßen. Wichtig: Der Rum muss leicht und aromatisch sein – ein schwerer, melassebetonter Rum würde den Hopfen erdrücken. Serviere den Drink mit einem Spritzer Limettenschale als Garnitur, aber nicht umrühren – das Aroma soll erst beim Trinken aufsteigen.

Varianten

  • Jamaican Hop Fizz — Ersetze das Eiweiß durch 3 cl Sodawasser und baue den Drink direkt im Glas auf: Zuerst die flüssigen Zutaten schütteln, dann mit Eis ins Glas geben und mit Soda auffüllen. Garnitur: Limettenscheibe und eine Prise Meersalz am Glasrand.
  • Spiced Hop Sour — Füge 1 Dash Angostura Bitter hinzu und ersetze den Hopfensirup durch eine Mischung aus Hopfentee und 0,5 cl Zimt-Zuckersirup. Passt besonders gut im Herbst.

Häufige Fragen

Kann ich statt Hopfensirup auch Bier nehmen?

Nein. Bier enthält Kohlensäure und Alkohol, die das Gleichgewicht des Drinks zerstören würden. Hopfensirup oder -tee sind die einzigen Optionen, um die gewünschte Würze ohne zusätzliche Flüssigkeit einzubringen.

Welcher Hopfen eignet sich am besten?

Milde, fruchtige Hopfensorten wie Cascade, Citra oder Amarillo funktionieren am besten. Herb-hopfige Sorten wie Columbus oder Magnum würden den Drink zu bitter machen.

Kann ich den Drink ohne Eiweiß machen?

Ja, aber die Textur wird dann weniger cremig. Alternativ kannst du 1 cl Kokosmilch oder 0,5 cl Sahne hinzufügen, um eine ähnliche Mundfühl zu erreichen.

Zubereitung

  1. Shaker ohne Eis mit 5 cl weißem Rum, 2,5 cl Limettensaft, 2 cl Zuckersirup, 1 cl Hopfensirup und 1 Eiweiß (falls verwendet) trocken schütteln, bis das Eiweiß schaumig wird – etwa 10 Sekunden.
  2. Shaker mit Eiswürfeln füllen und alles kräftig schütteln, bis der Shaker außen kalt ist – etwa 15 Sekunden.
  3. Doppelt in eine gekühlte Coupette abseihen, um Eisreste und Eiweißflocken zurückzuhalten.

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