Die Gurken-Minze-Variante verbindet die kühle Frische von Gurke mit der würzigen Note von Minze und der Wacholderwürze von London Dry Gin. Der Drink ist ein unkomplizierter Highball, der sich vor allem an warmen Tagen bewährt. Die Gurke wird nicht nur als Garnitur verwendet, sondern direkt im Shaker verarbeitet, damit ihr Aroma ins Getränk übergeht. Das Ergebnis ist ein leichter, grüner Cocktail mit deutlicher Kräuternote.
Und das brauchst du für den Gurken-Minze-Variante
5 cl London Dry Gin
2 cl Limettensaft
1,5 cl Zuckersirup
3 Scheiben Salatgurke
6 Minzblätter
Soda zum Auffüllen
Darauf kommt es an
Die Gurke wird im Shaker nur leicht angedrückt, nicht gemöddelt. Zu viel Druck macht den Drink bitter und trüb, weil die Kerne ihr Aroma abgeben. Zwei, drei sanfte Stöße mit dem Stößel reichen, damit die Gurke Saft freigibt, aber ihre Struktur behält. Das Gleiche gilt für die Minze: Wird sie zu hart behandelt, wird sie pelzig und gibt Chlorophyll ab. Das Ergebnis soll klar und grün schmecken, nicht matschig. Beim Abseihen die Gurkenstücke im Shaker lassen, sonst schwimmen sie im Glas herum.
Varianten
- Gurken-Basilikum-Variante — Minze durch Basilikum ersetzen, ergibt eine würzigere, leicht pfeffrige Note.
- Mit Elderflower — 1 cl Holunderblütensirup statt Zuckersirup verwenden, gibt florale Süße.
- Mit Wodka — Gin durch Wodka ersetzen für einen neutraleren, noch kühleren Drink.
Häufige Fragen
Welche Gurke eignet sich am besten?
Salatgurke, keine Einlegegurke. Sie hat weniger Säure und mehr Frische. Die Schale kann dranbleiben, sie gibt zusätzliches Aroma.
Kann ich die Minze weglassen?
Ja, dann wird es ein reiner Gurken-Gin-Drink. Die Minze gibt aber die Kräuternote, die den Drink ausbalanciert.
Muss ich den Drink abseihen?
Ja, sonst schwimmen Gurkenstücke und Minzblätter im Glas. Das sieht nicht nur unordentlich aus, die Aromen ziehen auch weiter und machen den Drink bitter.
