Ein Drink, der nach Sommer schmeckt, ohne dass man ihn mit Alkohol überladen muss. Die Kombination aus grünen Beeren und Sojamilch wirkt auf den ersten Blick ungewöhnlich, aber die Säure der Stachelbeeren und die Süße der Heidelbeeren balancieren die nussige Note der Sojamilch perfekt aus. Ein Hauch Zitronenmelisse gibt dem Ganzen eine frische, fast schon spritzige Note – ideal für warme Tage oder als alkoholfreie Alternative zu klassischen Cocktails.
Und das brauchst du für den Grüner Beeren-Sojadrink
80 g grüne Beeren (Stachelbeeren und Heidelbeeren im Verhältnis 2:1)
150 ml ungesüßte Sojamilch
2 cl Agavendicksaft
1 cl Zitronensaft
4 frische Zitronenmelisseblätter
1 Prise Salz
Darauf kommt es an
Der Trick liegt im Salz: Eine winzige Prise im Beerenpüree verstärkt die Süße der Heidelbeeren und mildert die Säure der Stachelbeeren, ohne dass der Drink salzig schmeckt. Wichtig ist auch, die Sojamilch nicht zu lange zu mixen – sonst wird sie zu schaumig und verliert ihre cremige Textur. Wer es noch frischer mag, kann die Zitronenmelisse erst kurz vor dem Servieren hinzufügen, damit ihr Aroma nicht verfliegt.
Varianten
- Grüner Beeren-Sojadrink mit Ingwer — 1 cm frischen Ingwer mit den Beeren pürieren – gibt eine leichte Schärfe und macht den Drink belebender.
- Grüner Beeren-Sojadrink mit Vanille — 1/4 einer Vanilleschote mit der Sojamilch kurz aufkochen, abkühlen lassen und dann wie im Rezept verwenden – verleiht eine warme, süßliche Note.
- Grüner Beeren-Sojadrink mit Gin — Für eine alkoholische Variante 4 cl London Dry Gin unterrühren – die Wacholdernote harmoniert überraschend gut mit den Beeren und der Sojamilch.
Häufige Fragen
Kann ich auch andere Beeren verwenden?
Ja, aber achte auf das Verhältnis von süßen zu sauren Beeren. Zu viele süße Beeren (wie Himbeeren) machen den Drink zu schwer, zu viele saure (wie Johannisbeeren) überdecken die Cremigkeit der Sojamilch. Stachelbeeren und Heidelbeeren sind hier die beste Balance.
Warum Sojamilch und nicht Kuhmilch?
Sojamilch hat eine neutralere Süße und eine leicht nussige Note, die besser zu den Beeren passt. Kuhmilch würde den Drink zu süß und schwer machen. Wer es vegan mag, kann auch Hafermilch probieren – die ist etwas süßer, aber funktioniert gut.
Kann ich den Drink vorbereiten?
Ja, aber nur das Beerenpüree. Die Sojamilch erst kurz vor dem Servieren hinzufügen, sonst flockt sie aus oder wird zu schaumig. Das Püree hält sich im Kühlschrank 1–2 Tage.
