Der Greed ist ein samtiger, süßer Cocktail, der Cognac mit Aprikosenlikör und Vanillesirup kombiniert. Der Name spielt auf die üppige Süße an, die sich in drei Schichten entfaltet: Weinbrand, Steinobst und Vanille. Trotz der Fülle bleibt der Drink dank des Cognacs strukturiert und komplex. Ein Cocktail für alle, die es gerne opulent mögen — ohne dabei ins Klebrige abzurutschen.
Und das brauchst du für den Greed
5 cl Cognac
2 cl Aprikosenlikör
1,5 cl Vanillesirup
1 cl Sahne
Darauf kommt es an
Die Sahne muss wirklich kalt sein, sonst emulgiert sie beim Schütteln nicht richtig und der Drink wirkt dünn statt samtig. Ich stelle die Flasche vor dem Mixen kurz ins Eisfach. Beim Abseihen lohnt sich das Doppelsieb: Es fängt Eissplitter und Schaumbläschen ab, die sonst auf der Oberfläche schwimmen. Der Cognac sollte mindestens VS-Qualität haben — die Frucht und die Würze des Weinbrands tragen den ganzen Drink, billiger Fusel geht in der Süße unter.
Varianten
- Greed Sour — 2 cl Zitronensaft hinzufügen, Sahne weglassen — dann wird aus dem Dessertdrink ein ausbalancierter Sour mit Aprikosen-Vanille-Profil.
- Greed Flip — Sahne durch 1 Eigelb ersetzen und trocken schütteln, dann mit Eis — ergibt eine cremigere, fast puddingartige Textur.
Häufige Fragen
Kann ich den Vanillesirup selbst machen?
Ja, einfach 1:1 Zucker und Wasser aufkochen, eine aufgeschnittene Vanilleschote einlegen und ziehen lassen, bis der Sirup abgekühlt ist. Hält im Kühlschrank etwa zwei Wochen.
Welcher Aprikosenlikör passt am besten?
Jeder klare Aprikosenlikör auf Weinbrandbasis funktioniert. Wichtig ist, dass er nicht zu süß ist — sonst kippt der Drink ins Klebrige. Notfalls die Menge auf 1,5 cl reduzieren.
Geht der Drink auch ohne Sahne?
Ja, aber dann fehlt die samtige Textur. Ohne Sahne wird der Greed eher ein süßer Shortdrink — trinkbar, aber nicht mehr so opulent. Alternativ kannst du Kokosmilch probieren.
