Der Ginger Rogers verbindet London Dry Gin mit frischem Zitronensaft, Ingwersirup und Minze zu einem erfrischenden Sour mit würziger Note. Benannt nach der legendären Tänzerin und Schauspielerin, spielt der Drink mit der Balance zwischen Schärfe und Süße. Anders als der klassische Gin Sour setzt er auf Ingwer statt einfachem Zuckersirup und bekommt durch die Minze eine zusätzliche Frische-Dimension. Ein Drink, der zeigt, wie eine einzige Zutat ein bekanntes Grundgerüst komplett verwandeln kann.
Und das brauchst du für den Ginger Rogers
6 cl London Dry Gin
3 cl Zitronensaft
2 cl Ingwersirup
6–8 Minzblätter
1 Eiweiß (optional)
Darauf kommt es an
Der Ingwersirup macht den Unterschied: Selbstgemachter Sirup aus frischem Ingwer hat deutlich mehr Schärfe und Aroma als gekaufte Varianten. Einfach gleiche Teile Zucker und Wasser mit dünn geschnittenen Ingwerscheiben aufkochen, zehn Minuten ziehen lassen und abseihen. Die Minze nur andrücken, nicht zerstampfen — sonst wird der Drink bitter statt frisch. Wer das Eiweiß weglässt, bekommt einen klareren, direkteren Drink; mit Eiweiß wird die Textur seidiger und die Schärfe des Ingwers etwas abgerundeter. Beim Gin funktionieren sowohl klassische als auch moderne, zitruslastige Sorten gut.
Varianten
- Ginger Fred — mit Bourbon Whiskey statt Gin — wärmer, holziger, die Ingwerschärfe tritt stärker hervor
- Spicy Ginger Rogers — mit einem Schuss Tabasco oder einer Scheibe frischem Chili im Shaker — für alle, die es noch schärfer mögen
Häufige Fragen
Kann ich fertigen Ingwersirup verwenden?
Ja, aber achte darauf, dass er echten Ingwer enthält und nicht nur Aroma. Die Schärfe und Würze ist bei selbstgemachtem Sirup deutlich intensiver.
Welcher Gin passt am besten?
Ein klassischer London Dry Gin mit Wacholder-Fokus harmoniert gut mit der Ingwerschärfe. Zu blumige oder stark botanische Gins können mit der Minze kollidieren.
Muss ich Eiweiß verwenden?
Nein, der Drink funktioniert auch ohne. Das Eiweiß sorgt für eine cremigere Textur und eine schöne Schaumkrone, ist aber optional.
