Wer den klassischen Gin & Tonic mag, wird diese aromatische Variante lieben: Zimt bringt wärmende Süße, Rosmarin eine harzig-waldige Note. Der Drink funktioniert am besten mit einem London Dry Gin, der genug Wacholder mitbringt, um gegen die Kräuter anzukommen. Im Glas entsteht ein Longdrink, der nach Herbstabend und offenem Kamin riecht – auch wenn man ihn im Sommer trinkt.
Und das brauchst du für den Gin & Tonic mit Zimt und Rosmarin
5 cl London Dry Gin
15 cl Tonic Water
1 Zimtstange
1 Zweig Rosmarin
Darauf kommt es an
Den Rosmarinzweig nicht zu stark quetschen, sonst wird der Drink bitter. Ein leichtes Andrücken zwischen den Fingern reicht, um die ätherischen Öle freizusetzen. Die Zimtstange gibt ihre Aromen langsam ab – wer es intensiver mag, kann sie vorher kurz in heißem Wasser ziehen lassen und dann ins Glas legen. Wichtig: Tonic erst ganz zum Schluss dazugeben, damit die Kohlensäure erhalten bleibt. Gin mit niedriger Botanik-Komplexität geht in dieser Variante unter.
Varianten
- Gin & Tonic mit Sternanis — Statt Zimt 2 Sternanis ins Glas geben – bringt eine lakritzig-süße Note.
- Gin & Tonic mit Thymian — Rosmarin durch Thymian ersetzen – wird mediterraner, weniger harzig.
- Gin & Tonic mit Kardamom — 2 aufgebrochene Kardamomkapseln statt Zimt – ergibt eine orientalische Richtung.
Häufige Fragen
Kann ich auch gemahlenen Zimt verwenden?
Besser nicht – Pulver löst sich nicht auf, schwimmt im Drink und macht die Textur unangenehm. Die Zimtstange gibt ihr Aroma langsam ab und bleibt im Glas dekorativ.
Welches Tonic passt am besten?
Ein klassisches, nicht zu blumiges Tonic. Varianten mit Gurke oder Holunder passen hier nicht – die kämpfen gegen Zimt und Rosmarin. Ein schlichtes Indian Tonic reicht.
Wie lange kann der Drink stehen?
Nicht zu lang – nach 10 Minuten wird der Rosmarin dominant und kann bitter werden. Lieber zügig trinken oder den Zweig nach 5 Minuten entfernen.
