Matcha ist mehr als nur grüner Tee-Pulver: richtig dosiert bringt er erdige Tiefe und eine leichte Bitterkeit, die perfekt mit süßer Milch harmoniert. Dieser Drink ist kein klassischer Cocktail, sondern ein alkoholfreies Highlight für Matcha-Fans, das durch die richtige Technik cremig wird – ohne Klumpen, ohne bitteren Nachgeschmack. Ideal für heiße Tage oder als Wachmacher am Nachmittag.
Und das brauchst du für den Eisgekühlter Matcha-Latte
1 gestrichener Teelöffel Matcha-Pulver (ca. 2 g)
3 cl heißes Wasser (80 °C)
15 cl kalte Milch (Vollmilch oder Hafermilch für vegane Variante)
2 cl Vanillesirup (optional, nach Geschmack)
Eiswürfel
Darauf kommt es an
Der Trick liegt im Matcha: Nicht mit kochendem Wasser anrühren, sonst wird er bitter. 80 °C sind ideal – ein Küchenthermometer hilft. Wer keinen Matcha-Besen hat, nimmt einen kleinen Schneebesen und schlägt in schnellen, kreisenden Bewegungen, bis sich Schaum bildet. Die Milch sollte kalt sein, aber nicht direkt aus dem Kühlschrank – 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, dann schäumt sie besser. Wer es weniger süß mag, lässt den Vanillesirup weg und gibt stattdessen eine Prise Salz in die Milch, das rundet die Aromen ab.
Varianten
- Matcha-Latte mit Kokosmilch — Ersetze die Milch durch 15 cl kalte Kokosmilch. Der Drink wird exotischer und leicht süßlich, passt gut zu tropischen Noten. Optional 1 cl Limettensaft für Frische hinzufügen.
- Alkoholischer Matcha-Latte — Für eine erwachsene Variante 4 cl Vodka oder weißen Rum unter die Milch mischen, bevor sie über das Eis gegeben wird. Der Alkohol sollte neutral sein, um den Matcha nicht zu überdecken.
- Gewürzter Matcha-Latte — Eine Prise Zimt oder Kardamom in die Milch geben und kurz mitziehen lassen, bevor sie aufgeschlagen wird. Passt besonders gut in der kalten Jahreszeit.
Häufige Fragen
Warum wird mein Matcha klumpig?
Matcha neigt dazu, Klumpen zu bilden, wenn er nicht richtig angerührt wird. Immer erst sieben, dann mit heißem (nicht kochendem!) Wasser anrühren und kräftig schlagen, bis eine glatte Paste entsteht. Ein Matcha-Besen oder kleiner Schneebesen hilft dabei.
Kann ich auch kaltes Wasser statt heißem nehmen?
Nein, kaltes Wasser löst das Matcha-Pulver nicht richtig auf. Es entsteht keine homogene Paste, und der Geschmack bleibt flach. Heißes Wasser (80 °C) ist essenziell für die richtige Textur und Aromaentfaltung.
Welche Milch eignet sich am besten?
Vollmilch gibt die cremigste Textur, aber auch Hafer- oder Mandelmilch funktionieren gut. Wichtig ist, dass die Milch kalt ist und sich leicht aufschlagen lässt. Barista-Editionen von Pflanzenmilch schäumen besonders gut.
Kann ich den Drink vorbereiten?
Ja, aber nur die Matcha-Paste. Diese hält sich im Kühlschrank 1–2 Tage, wenn sie luftdicht verschlossen ist. Die Milch erst kurz vor dem Servieren aufschlagen und über das Eis geben, sonst verliert sie ihre Cremigkeit.
