Cocktail Rezept

Eisgekühlter Matcha-Latte Rezept

Basisspirituose
Matcha Drinks
Methode
aufgeschlagen
Glas
Highballglas
Eis
Eiswürfel
Zubereitungszeit
4 Minuten
Portionen
1

Matcha ist mehr als nur grüner Tee-Pulver: richtig dosiert bringt er erdige Tiefe und eine leichte Bitterkeit, die perfekt mit süßer Milch harmoniert. Dieser Drink ist kein klassischer Cocktail, sondern ein alkoholfreies Highlight für Matcha-Fans, das durch die richtige Technik cremig wird – ohne Klumpen, ohne bitteren Nachgeschmack. Ideal für heiße Tage oder als Wachmacher am Nachmittag.

Und das brauchst du für den Eisgekühlter Matcha-Latte

1 gestrichener Teelöffel Matcha-Pulver (ca. 2 g)

3 cl heißes Wasser (80 °C)

15 cl kalte Milch (Vollmilch oder Hafermilch für vegane Variante)

2 cl Vanillesirup (optional, nach Geschmack)

Eiswürfel

Darauf kommt es an

Der Trick liegt im Matcha: Nicht mit kochendem Wasser anrühren, sonst wird er bitter. 80 °C sind ideal – ein Küchenthermometer hilft. Wer keinen Matcha-Besen hat, nimmt einen kleinen Schneebesen und schlägt in schnellen, kreisenden Bewegungen, bis sich Schaum bildet. Die Milch sollte kalt sein, aber nicht direkt aus dem Kühlschrank – 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, dann schäumt sie besser. Wer es weniger süß mag, lässt den Vanillesirup weg und gibt stattdessen eine Prise Salz in die Milch, das rundet die Aromen ab.

Varianten

  • Matcha-Latte mit Kokosmilch — Ersetze die Milch durch 15 cl kalte Kokosmilch. Der Drink wird exotischer und leicht süßlich, passt gut zu tropischen Noten. Optional 1 cl Limettensaft für Frische hinzufügen.
  • Alkoholischer Matcha-Latte — Für eine erwachsene Variante 4 cl Vodka oder weißen Rum unter die Milch mischen, bevor sie über das Eis gegeben wird. Der Alkohol sollte neutral sein, um den Matcha nicht zu überdecken.
  • Gewürzter Matcha-Latte — Eine Prise Zimt oder Kardamom in die Milch geben und kurz mitziehen lassen, bevor sie aufgeschlagen wird. Passt besonders gut in der kalten Jahreszeit.

Häufige Fragen

Warum wird mein Matcha klumpig?

Matcha neigt dazu, Klumpen zu bilden, wenn er nicht richtig angerührt wird. Immer erst sieben, dann mit heißem (nicht kochendem!) Wasser anrühren und kräftig schlagen, bis eine glatte Paste entsteht. Ein Matcha-Besen oder kleiner Schneebesen hilft dabei.

Kann ich auch kaltes Wasser statt heißem nehmen?

Nein, kaltes Wasser löst das Matcha-Pulver nicht richtig auf. Es entsteht keine homogene Paste, und der Geschmack bleibt flach. Heißes Wasser (80 °C) ist essenziell für die richtige Textur und Aromaentfaltung.

Welche Milch eignet sich am besten?

Vollmilch gibt die cremigste Textur, aber auch Hafer- oder Mandelmilch funktionieren gut. Wichtig ist, dass die Milch kalt ist und sich leicht aufschlagen lässt. Barista-Editionen von Pflanzenmilch schäumen besonders gut.

Kann ich den Drink vorbereiten?

Ja, aber nur die Matcha-Paste. Diese hält sich im Kühlschrank 1–2 Tage, wenn sie luftdicht verschlossen ist. Die Milch erst kurz vor dem Servieren aufschlagen und über das Eis geben, sonst verliert sie ihre Cremigkeit.

Zubereitung

  1. Matcha-Pulver in eine kleine Schüssel sieben und mit 3 cl heißem Wasser (80 °C) übergießen. Mit einem kleinen Schneebesen oder Matcha-Besen kräftig schlagen, bis eine glatte, schaumige Paste ohne Klumpen entsteht – das dauert etwa 30 Sekunden.
  2. Milch in einen Shaker geben und kurz aufschlagen, bis sie leicht schäumt. Wer Vanillesirup verwendet, gibt ihn jetzt dazu und schüttelt kurz mit.
  3. Ein Highballglas mit Eiswürfeln füllen. Die Matcha-Paste vorsichtig über das Eis gießen, dann die aufgeschlagene Milch langsam darüberlaufen lassen. Mit einem langen Löffel einmal kurz umrühren, damit sich die Schichten leicht vermischen.

Empfohlenes Equipment

Cocktail Shaker Set Boston

13-teilig mit Sieb, Jigger und Barlöffel – ideal zum Nachmixen dieses Klassikers.

Bei Amazon ansehen

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Du weißt mehr dazu? Ergänze diesen Artikel.

Cocktail-Hub

Mehr Rezepte entdecken

Klassiker, Longdrinks und saisonale Drinks – sortiert und zum Nachmixen.

Zum Cocktail-Hub