Cocktail Rezept

Dirty Martini Rezept

Basisspirituose
Cocktail-Klassiker
Getränkegruppe
Martini & Aperitif-Style
Methode
gerührt
Glas
Cocktailglas
Eis
Eiswürfel
Zubereitungszeit
4 Minuten
Portionen
1

Der Dirty Martini ist der schärfste Verwandte des klassischen Martinis – nicht süß, nicht herb, sondern salzig. Die Lake der Cocktailoliven verwandelt den klaren Gin-Drink in eine würzige, fast bouillonartige Komposition. Wer den ersten Schluck mit geschlossenen Augen nimmt, könnte meinen, einen herzhaften Aperitif zu trinken. Perfekt für alle, die ihren Martini nicht nur trocken, sondern auch dreckig mögen: salzig, umami und mit einem Hauch von Mittelmeer.

Und das brauchst du für den Dirty Martini

6 cl London Dry Gin

2 cl trockener Wermut (Dry Vermouth)

1 cl Lake von Cocktailoliven (mindestens 3–4 Oliven aus dem Glas verwenden)

Eiswürfel

1 Cocktailolive (zur Garnitur)

Darauf kommt es an

Die Olivenlake ist das Herz des Dirty Martini – aber sie darf nicht dominieren. Nimm nur die Lake aus dem Glas, in dem die Oliven schwimmen, und filtere sie durch ein feines Sieb, falls Krümel oder Gewürzreste darin sind. Wer es noch salziger mag, kann eine Prise feines Meersalz ins Rührglas geben, aber Vorsicht: Zu viel Salz macht den Drink schnell ungenießbar. Wichtig ist auch die Temperatur – der Martini muss eiskalt sein, sonst schmeckt die Lake aufdringlich statt harmonisch. Ein Trick: Die Olivenlake vorher kurz im Kühlschrank lagern, damit sie nicht zu warm in den Drink kommt.

Varianten

  • Extra Dirty Martini — Mit 1,5–2 cl Olivenlake für alle, die es noch intensiver mögen. Die Lake sollte dann aus besonders aromatischen Oliven stammen – z. B. mit Knoblauch oder Chili mariniert.
  • Vodka Dirty Martini — London Dry Gin durch Wodka ersetzen, wenn der Wacholdergeschmack stört. Der Drink wird dadurch neutraler, aber die salzige Note der Olivenlake kommt stärker zur Geltung.
  • Dirty Martini mit Zitronenzeste — Eine dünne Zitronenschale über dem Glas ausdrücken, bevor die Olive hineingegeben wird. Das frische Zitrusöl rundet die Salzigkeit ab und gibt dem Drink eine leichte Frische.

Häufige Fragen

Kann ich die Olivenlake selbst machen?

Ja, aber es lohnt sich nur, wenn du hochwertige Oliven verwendest. Einfach 10–12 entkernte Oliven mit 5 cl warmem Wasser, 1 TL Meersalz und optional etwas Knoblauch oder Rosmarin in einem Glas vermengen. 24 Stunden ziehen lassen, dann durch ein Tuch filtern. Die Lake sollte klar und aromatisch sein – nicht trüb oder gärig.

Warum wird der Dirty Martini gerührt und nicht geschüttelt?

Beim Rühren bleibt der Drink klar und seidig. Schütteln würde Luft einarbeiten und den Martini trüb machen – das stört die elegante Textur und lenkt vom salzigen Aroma der Olivenlake ab. Außerdem verdünnt gerührter Gin langsamer, was die Balance zwischen Alkohol und Salzigkeit erhält.

Welche Oliven eignen sich am besten?

Kleine, aromatische Sorten wie Manzanilla oder Picholine. Grüne Oliven sind klassisch, aber schwarze Oliven geben eine tiefere, fast fleischige Note. Wichtig: Die Oliven sollten nicht zu stark in Essig oder Gewürzen mariniert sein – sonst überlagert das den Gin.

Zubereitung

  1. Cocktailglas für mindestens 10 Minuten ins Gefrierfach stellen oder mit Eiswasser vorkühlen. Das Eiswasser vor dem Befüllen ausschütten.
  2. Ein Rührglas zur Hälfte mit frischen Eiswürfeln füllen. 6 cl London Dry Gin, 2 cl trockenen Wermut und 1 cl Olivenlake dazugeben.
  3. Mit einem Barlöffel 20–25 Sekunden langsam und gleichmäßig rühren, bis die Mischung eiskalt ist und sich leicht verdünnt hat. Nicht schütteln – der Martini soll seidig, nicht trüb werden.
  4. Die kalte Mischung durch ein Barsieb in das vorgekühlte Cocktailglas abseihen. Eine Cocktailolive auf einen Zahnstocher stecken und als Garnitur ins Glas legen.

Empfohlenes Equipment

Cocktail Shaker Set Boston

13-teilig mit Sieb, Jigger und Barlöffel – ideal zum Nachmixen dieses Klassikers.

Bei Amazon ansehen

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Du weißt mehr dazu? Ergänze diesen Artikel.

Cocktail-Hub

Mehr Rezepte entdecken

Klassiker, Longdrinks und saisonale Drinks – sortiert und zum Nachmixen.

Zum Cocktail-Hub