Der Chapeau Blan verbindet London Dry Gin mit Champagner zu einem eleganten Aperitif. Zitronensaft und Zuckersirup sorgen für die klassische Sour-Balance, während der Schaumwein dem Drink seine prickelnde Leichtigkeit gibt. Der Name – französisch für weißer Hut – spielt auf die helle Farbe und den festlichen Charakter an. Ein Drink, der sich zwischen Gin Sour und French 75 bewegt, aber deutlich weniger süß ausfällt.
Und das brauchst du für den Chapeau Blan
3 cl London Dry Gin
2 cl Zitronensaft
1,5 cl Zuckersirup
6 cl Champagner
Darauf kommt es an
Der Champagner wird erst nach dem Shaken zugegeben, damit die Kohlensäure erhalten bleibt. Manche geben ihn direkt ins Glas, ohne umzurühren – dann trennt sich der Drink aber in zwei Schichten. Ein kurzes Verrühren mit dem Barlöffel integriert die Komponenten, ohne zu viel Perlage zu verlieren. Die Champagnerschale ist hier nicht nur Deko: Ihre breite Öffnung lässt die Aromen besser aufsteigen als ein Flute. Wer keinen Champagner zur Hand hat, nimmt trockenen Sekt oder Crémant – Hauptsache, er ist gut gekühlt.
Varianten
- Chapeau Rosé — Mit Rosé-Champagner statt weißem Schaumwein – gibt eine leicht fruchtigere Note und rosa Farbe.
- Chapeau Vert — 1 cl Chartreuse Verte zum Gin geben, Sirup auf 1 cl reduzieren – kräutiger und komplexer.
Häufige Fragen
Kann ich auch Prosecco verwenden?
Ja, Prosecco funktioniert gut, ist aber süßer und weniger trocken als Champagner. Dann den Zuckersirup auf 1 cl reduzieren, sonst wird der Drink zu süß.
Warum wird der Drink geschüttelt und nicht gerührt?
Der Zitronensaft braucht kräftiges Shaken, um sich mit Gin und Sirup zu verbinden. Nur der Champagner wird später vorsichtig untergerührt, um die Kohlensäure zu schonen.
Welcher Gin passt am besten?
Ein klassischer London Dry Gin mit Wacholder-Fokus harmoniert gut mit dem trockenen Champagner. Zu blumige oder fruchtige Gins können mit dem Schaumwein kollidieren.
