Blau und weiß sind die Farben von Hertha BSC, aber dieser Cocktail ist kein Fandrink – er ist ein Statement. Die Kombination aus kräftigem Gin, herbem Blue Curaçao und frischer Zitrusnote ergibt ein Getränk, das nach Berliner Nachtluft schmeckt: kühl, klar und mit einem Hauch von Rebellion. Perfekt für die Bar, in der man nicht nur anstoßen, sondern auch nachdenken will. Kein Schnickschnack, nur Geschmack.
Und das brauchst du für den Blau-weiß – Der Hertha BSC Cocktail
5 cl London Dry Gin
2 cl Blue Curaçao
2 cl Zitronensaft
1 cl Zuckersirup
1 Eiweiß (frisch, pasteurisiert)
1 Spritzer Sodawasser (zum Finish)
Darauf kommt es an
Das Eiweiß ist kein Dekogag, sondern der Schlüssel zur Textur. Trocken schütteln ist essenziell – nur so bindet es richtig und bildet später diesen seidigen Schaum, der wie eine Wolkendecke über dem Drink liegt. Wer es perfekt machen will, verwendet frisches Eiweiß und kein Pulver: Die Konsistenz ist dann weniger klebrig und schmeckt neutraler. Der Sodawasser-Spritzer zum Schluss ist kein Zufall – er bricht die Süße des Blue Curaçao und gibt dem Drink eine leichte Spritzigkeit, die an Berliner Luft erinnert. Nicht zu viel, sonst wird der Schaum instabil.
Varianten
- Blau-weiß Royal — Ersetze das Sodawasser durch 2 cl Champagner. Der Säurekick des Schaumweins hebt die Zitrusnote und macht den Drink eleganter – ideal für die Halbzeitpause im Nobelclub.
- Blau-weiß Alkoholfrei — Ersetze den Gin durch alkoholfreien Gin (z. B. auf Basis von Wacholderdestillat) und den Blue Curaçao durch einen alkoholfreien Triple Sec. Der Geschmack bleibt intensiv, nur der Kick fehlt – aber der kommt dann vom Spiel.
Häufige Fragen
Warum schmeckt der Drink nicht nach Fußballplatz?
Weil er nicht nach Pappe und Bier schmecken soll. Der Cocktail transportiert die Farben und die Stimmung – nicht den Geruch der Umkleide. Wer das will, kann ja ein Stück Rasen ins Glas hängen.
Kann man statt Blue Curaçao auch einen anderen Likör nehmen?
Theoretisch ja, aber dann ist es kein Blau-weiß mehr. Blue Curaçao gibt nicht nur die Farbe, sondern auch eine herb-süße Orange-Note, die perfekt zum Gin passt. Mit einem anderen Likör verliert der Drink seine Identität – wie ein Verein ohne Wappen.
Warum Coupette und nicht Tumbler?
Weil die Coupette die Farben besser zur Geltung bringt. Der breite Rand zeigt den Kontrast zwischen Blau und Weiß, und das schlanke Glas hält den Schaum länger stabil. Ein Tumbler wäre wie ein Stadion ohne Ränge – funktional, aber langweilig.
