Cocktail Rezept

Bernstein Rezept

Methode
gebaut
Glas
Highballglas
Eis
große Eiswürfel
Zubereitungszeit
2 Minuten
Portionen
1

Bernstein ist kein Klassiker, sondern ein moderner Highball, der deutschen Weinbrand mit der Frische von Ginger Ale und der Würze von Orangebitters verbindet. Der Drink schmeckt nach Herbstspaziergang: warm, aber nicht schwer, mit einem Hauch von Zitrus und einer leichten Schärfe, die im Abgang nachklingt. Perfekt für alle, die Whisky zu dominant finden, aber trotzdem Tiefe wollen. Das Rezept lebt von der Balance – zu viel Ginger Ale macht ihn süß, zu wenig lässt den Weinbrand erdrücken.

Und das brauchst du für den Bernstein

5 cl deutscher Weinbrand

3 Dashes Orangebitters

12 cl Ginger Ale

Garnitur: Orangenzeste (breit geschnitten, nicht nur die Schale)

Darauf kommt es an

Die Orangenzeste ist kein Deko-Element, sondern Geschmacksträger. Schneide sie so breit, dass die Öldrüsen sichtbar sind, und drücke sie kräftig über dem Glas aus – das ätherische Öl gibt dem Drink eine frische, fast blumige Note. Wichtig: Die weiße Haut der Zeste entfernen, sonst wird der Drink bitter. Und ja, das Glas *darf* beschlagen – das zeigt, dass der Weinbrand kalt genug ist, um die Aromen zu halten.

Varianten

  • Bernstein Spritz — Für mehr Leichtigkeit: 4 cl Weinbrand mit 2 cl Aperol und 8 cl Ginger Ale mischen. Mit Sodawasser auffüllen und mit einer halben Orangenscheibe garnieren. Schmeckt wie ein Aperitif mit Tiefgang.
  • Bernstein Smoky — 1 cl Islay Scotch Whisky unter den Weinbrand mischen, bevor das Ginger Ale kommt. Die rauchige Note passt überraschend gut zur Süße des Ingwers – aber nur, wenn der Whisky nicht zu dominant ist.

Häufige Fragen

Kann ich statt Weinbrand auch Whisky nehmen?

Ja, aber der Drink wird dann deutlich kräftiger. Nimm einen milden Bourbon Whiskey oder einen Blended Scotch Whisky – Rye Whiskey wäre zu würzig. Die Menge bleibt gleich, aber du brauchst nur 2 Dashes Orangebitters, weil Whisky mehr Eigenaroma hat.

Warum schmeckt mein Bernstein flach?

Wahrscheinlich ist das Ginger Ale zu warm oder das Eis zu klein. Nimm eiskaltes Ginger Ale (direkt aus dem Kühlschrank) und große Eiswürfel, die langsam schmelzen. Und: Nicht umrühren – die Kohlensäure soll die Aromen tragen.

Kann ich den Drink vorbereiten?

Nein. Die Kohlensäure verfliegt schnell, und der Weinbrand verliert seine Frische. Mixe ihn erst, wenn das Glas vor dir steht – das dauert keine zwei Minuten.

Zubereitung

  1. Highballglas mit großen Eiswürfeln bis zum Rand füllen. Die Würfel sollten langsam schmelzen, damit der Drink nicht verwässert – nimm am besten welche aus dem Gefrierfach, die schon leicht angeschmolzen sind.
  2. 5 cl deutschen Weinbrand und 3 Dashes Orangebitters direkt über das Eis gießen. Die Bitters erst jetzt hinzufügen, damit sie sich nicht im Glas verteilen, bevor der Weinbrand kommt.
  3. Mit 12 cl Ginger Ale aufgießen. Nicht umrühren – die Kohlensäure soll den Drink von unten nach oben durchmischen. Die Orangenzeste über dem Glas ausdrücken, dann ins Glas geben.

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