Dieser Drink ist kein Smoothie, sondern ein erwärmter, gesiebter Haferdrink, der durch Avocado und Minze eine samtige Textur und eine unerwartet frische Note bekommt. Die Avocado bindet das Fett der Haferflocken, während die Minze den süßlichen Hafergeschmack ausbalanciert. Perfekt für kühle Abende oder als alkoholfreie Alternative zu cremigen Cocktails wie White Russian.
Und das brauchst du für den Avocado-Minze-Haferdrink
80 g Haferflocken (zarte Sorte, nicht kernig)
1 l Wasser
1 reife Avocado (ca. 150 g Fruchtfleisch)
1 Handvoll frische Minzblätter (ca. 10 g, plus extra zum Garnieren)
2 EL Agavendicksaft (ca. 30 g)
1 Prise Meersalz
Darauf kommt es an
Der Trick liegt im Sieben: Die Haferflocken werden nur kurz gemixt und dann abgeseiht, damit der Drink nicht schleimig wird. Wer kernige Haferflocken verwendet, sollte sie vorher 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen – das macht sie weicher und verhindert ein sandiges Mundgefühl. Die Avocado erst nach dem Sieben zugeben, sonst oxidiert sie im Mixer und verfärbt den Drink grau. Falls der Drink zu dickflüssig wird, einfach 50 ml warmes Wasser unterrühren.
Varianten
- Avocado-Minze-Haferdrink mit Zitrusnote — 1 TL abgeriebene Zitronenschale und 1 cl Zitronensaft unterrühren – die Säure hebt die Cremigkeit der Avocado hervor.
- Avocado-Minze-Haferdrink mit Ingwer — 1 cm frischen Ingwer fein reiben und mit den Haferflocken mixen. Verleiht eine leichte Schärfe und passt gut zu herzhaften Gerichten.
- Avocado-Minze-Haferdrink mit Kaffee — 50 ml kalten Espresso unterrühren – gibt dem Drink eine bittere Tiefe und macht ihn zum perfekten Dessertbegleiter.
Häufige Fragen
Kann ich den Drink kalt servieren?
Ja, aber die Textur ändert sich: Die Avocado wird im kalten Zustand fester, der Drink wirkt dann eher wie ein dicker Smoothie. Wer es cremig mag, sollte ihn warm servieren.
Wie lange hält sich der Drink im Kühlschrank?
Maximal 12 Stunden – danach oxidiert die Avocado und der Drink schmeckt bitter. Am besten frisch zubereiten.
Kann ich statt Agavendicksaft Honig verwenden?
Ja, aber Honig hat eine stärkere Eigengeschmacksnote und kann den Minzgeschmack überdecken. 1 EL Honig entspricht etwa 2 EL Agavendicksaft.
