Cocktail Rezept

Asbach Sour Rezept

Basisspirituose
Sour
Getränkegruppe
Sour
Methode
geschüttelt
Glas
Coupette oder Sour-Glas
Eis
Eiswürfel (Shaker), kein Eis im Glas
Zubereitungszeit
4 Minuten
Portionen
1

Der Asbach Sour ist ein unterschätzter Klassiker, der Weinbrand statt Whisky ins Rampenlicht stellt. Die Kombination aus fruchtiger Säure und weicher Spirituose macht ihn zu einem perfekten Aperitif oder Digestif. Der deutsche Weinbrand bringt eine leichte Vanillenote mit, die den Zitronensaft sanft umarmt – kein scharfer Alkohol, sondern ein ausgewogener, trinkfreundlicher Sour. Ideal für alle, die Whisky-Sours zu herb finden, aber trotzdem Tiefe wollen.

Und das brauchst du für den Asbach Sour

5 cl deutscher Weinbrand

2 cl Rohrzuckersirup (2:1)

3 cl frisch gepresster Zitronensaft

2 cl frisch gepresster Orangensaft

1 Eiweiß (optional, für Textur)

Garnitur: Zitronenscheibe und Cocktailkirsche

Darauf kommt es an

Der Trick liegt im *dry shake*: Erst ohne Eis schütteln, damit sich das Eiweiß mit den Säften verbindet. Ohne Eiweiß wird der Drink schärfer, mit Eiweiß entwickelt er eine seidige Textur, die den Weinbrand weicher macht. Wichtig: Der Orangensaft darf nicht aus der Flasche kommen – frisch gepresst bringt er eine lebendige Säure, die der Zitrone die Schärfe nimmt. Wer es noch fruchtiger mag, gibt 0,5 cl Maracujasaft dazu, aber dann den Zuckersirup auf 1,5 cl reduzieren.

Varianten

  • Berliner Sour — Ersetze den Weinbrand durch 4 cl Kornbrand und 1 cl Apfelsaft. Der Korn bringt eine klare, fast mineralische Note, der Apfelsaft rundet die Säure ab. Garnitur: Apfelscheibe statt Zitrone.
  • Winterlicher Asbach Sour — Füge 0,5 cl Zimt-Sirup hinzu und ersetze den Orangensaft durch 2 cl Mandarinenpüree. Mit einer Zimtstange garnieren – perfekt für die kalte Jahreszeit.

Häufige Fragen

Kann ich den Weinbrand durch Cognac ersetzen?

Ja, aber Cognac ist oft kräftiger und trockener. Reduziere die Menge auf 4 cl und erhöhe den Zuckersirup auf 2,5 cl, um die Balance zu halten. Der Drink wird dann eleganter, aber weniger fruchtig.

Warum schmeckt mein Sour zu sauer?

Entweder ist der Zitronensaft zu dominant oder der Zuckersirup zu dünn. Verwende einen dickflüssigen Sirup (2:1 Zucker zu Wasser) und probiere nach dem ersten Shake-Schritt – bei Bedarf 0,5 cl Sirup nachgeben. Frischer Saft ist entscheidend: Flaschensaft enthält oft Konservierungsstoffe, die die Säure unangenehm verstärken.

Brauche ich wirklich Eiweiß?

Nein, aber es macht den Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Sour. Das Eiweiß bindet die Säure, gibt dem Drink Körper und sorgt für den typischen Schaumkragen. Wer kein Ei verwenden möchte, kann 0,5 cl Sahne oder 1 cl Kokosmilch nehmen – das Ergebnis ist weniger luftig, aber cremiger.

Zubereitung

  1. Shaker ohne Eis mit 5 cl Weinbrand, 2 cl Rohrzuckersirup, 3 cl Zitronensaft, 2 cl Orangensaft und 1 Eiweiß (falls verwendet) trocken schütteln – das Eiweiß bindet die Säure und macht den Drink cremig.
  2. Shaker mit frischen Eiswürfeln füllen und erneut 10–12 Sekunden kräftig schütteln, bis sich der Schaum bildet.
  3. Doppelt in ein gekühltes Coupette-Glas abseihen, damit keine Eisstücke im Drink landen. Mit einer Zitronenscheibe und einer Cocktailkirsche garnieren.

Empfohlenes Equipment

Cocktail Shaker Set Boston

13-teilig mit Sieb, Jigger und Barlöffel – ideal zum Nachmixen dieses Klassikers.

Bei Amazon ansehen

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Du weißt mehr dazu? Ergänze diesen Artikel.

Cocktail-Hub

Mehr Rezepte entdecken

Klassiker, Longdrinks und saisonale Drinks – sortiert und zum Nachmixen.

Zum Cocktail-Hub