Der Journalist ist ein eleganter, trockener Cocktail, der zwischen Martini und Manhattan balanciert. Mit London Dry Gin als Basis und einer Prise Zitrusnote wird er zum perfekten Aperitif. Die Mischung aus süßem und trockenem Wermut verleiht ihm eine komplexe Tiefe, während Triple Sec und Angostura Bitter für eine subtile Würze sorgen. Ein Drink für klare Köpfe und scharfe Sinne – ohne Schnörkel, aber mit Charakter.
Und das brauchst du für den The Journalist
- 3 clLondon Dry Gin
- 1 Spritzer(ca. 0,2 cl) Wermut Sweet
- 1 Spritzer(ca. 0,2 cl) Wermut Dry
- 1–2 Spritzer(ca. 0,3–0,5 cl) frisch gepresster Zitronensaft
- 2 Spritzer(ca. 0,4 cl) Triple Sec
- 2 Spritzer(ca. 0,4 cl) Angostura Bitter
- Eiswürfel
- 1Cocktailkirsche zur Garnitur
Darauf kommt es an
Der Journalist lebt von der Balance zwischen den Wermut-Sorten. Verwende für den süßen Wermut eine Variante mit Vanille- und Karamellnoten, während der trockene Wermut eher krautig und leicht bitter sein sollte. Ein Barkeeper-Trick: Die Angostura-Spritzer erst nach dem Schütteln hinzufügen – so bleibt die Aromatik frisch und entfaltet sich erst im Glas. Das Verhältnis von Gin zu Wermut ist entscheidend: Zu viel Wermut macht den Drink schwer, zu wenig lässt ihn hart wirken. Probiere vor dem Schütteln eine kleine Mischung im Löffel, um die Balance zu testen.
Varianten
- The Journalist (gerührt) — Für eine seidigere Textur den Cocktail statt zu schütteln mit Eis im Rührglas 20–25 Sekunden rühren. Das Ergebnis ist weniger trüb und betont die Eleganz des Gins.
- The Journalist mit Grapefruit — Ersetze den Zitronensaft durch 1 Spritzer frisch gepressten Grapefruitsaft. Das verleiht dem Drink eine bittere Frische und passt gut zu einem Gin mit Zitrusnoten.
Häufige Fragen
Kann ich den Wermut durch einen anderen Likör ersetzen?
Nein. Wermut ist essenziell für den Charakter des Journalisten. Er liefert die typische Würze und Tiefe. Andere Liköre wie Aperol oder Campari würden den Drink zu süß oder zu bitter machen.
Warum wird der Journalist geschüttelt und nicht gerührt?
Das Schütteln integriert die kleinen Mengen Wermut und Zitrus besser in den Gin und sorgt für eine leichte Trübung, die den Drink lebendiger wirken lässt. Gerührt wäre er zu glatt und würde an Komplexität verlieren.
Welche Gin-Sorte eignet sich am besten?
Ein klassischer London Dry Gin mit Wacholder- und Zitrusnoten. Zu blumige oder würzige Gins überdecken die feinen Wermut-Aromen. Ein Gin mit 40–45 % Alkoholgehalt gibt dem Drink die nötige Struktur.





