Der Oaxaca Last Word tauscht den Gin des Klassikers gegen Mezcal und Tequila – eine Hommage an die agavenbasierten Spirituosen Mexikos. Die Kombination aus rauchigem Mezcal, herbem Tequila und süß-herbem Chartreuse ergibt ein komplexes, ausgewogenes Profil. Der Drink bleibt trocken, aber nicht zu herb, mit einer leichten Süße, die den Rauch unterstreicht. Ideal für alle, die kräftige Aromen mögen, ohne auf Frische zu verzichten.
Und das brauchst du für den Oaxaca Last Word
2 cl Mezcal
2 cl Reposado Tequila
2 cl grüner Chartreuse
2 cl Limettensaft
1 Spritzer Salzlake (optional, aus einem Glas eingelegter Jalapeños)
Darauf kommt es an
Der Mezcal darf nicht zu rauchig sein – ein milder Espadín oder ein Mix aus Espadín und einem fruchtigeren Agavenbrand wie Tepeztate funktioniert am besten. Der Chartreuse sollte grün sein, nicht gelb: Die höhere Kräuterintensität hält dem Rauch stand. Wichtig ist das Verhältnis: Zu viel Mezcal überdeckt die anderen Aromen, zu wenig macht den Drink langweilig. Wer keine Lake zur Hand hat, kann eine Prise Meersalz direkt in den Shaker geben – aber sparsam, sonst schmeckt der Drink wie ein Margarita mit Rauch.
Varianten
- Last Word mit Gin — Ersetze Mezcal und Tequila durch 4 cl London Dry Gin. Klassische Variante mit floral-herbem Profil.
- Oaxaca Old Fashioned — Mezcal und Tequila im Verhältnis 2:1 mit 1 cl Agavensirup und 2 Dashes Angostura verrühren. Auf Eis servieren.
Häufige Fragen
Kann ich Blanco Tequila statt Reposado verwenden?
Ja, aber der Drink verliert an Tiefe. Reposado bringt Vanille- und Karamellnoten mit, die den Mezcal-Rauch abfedern. Blanco ist schärfer und weniger rund.
Warum wird der Shaker vor dem Schütteln gekühlt?
Weil der Drink straight up serviert wird. Jede unnötige Verwässerung durch schmelzendes Eis im Shaker würde die Aromen verwässern. Das Vorkühlen verhindert das.
Welche Chartreuse-Alternative gibt es?
Grüner Chartreuse ist einzigartig, aber in Notfällen kann man 1 cl Absinth (hochwertig, nicht zu bitter) mit 1 cl Kräuterlikör (z. B. Galliano) mischen. Das Ergebnis ist weniger komplex, aber ähnlich herb-süß.



