Aperol SourBild vergrößern
Mix dir deinen Aperol Sour.

Cocktail Rezept

Aperol Sour Rezept

Basisspirituose
Whisky-Cocktails
Getränkegruppe
Sour
Methode
geschüttelt
Glas
Coupe oder Sour-Glas
Eis
Eiswürfel (für Shaker), kein Eis im Glas
Zubereitungszeit
4 Minuten
Portionen
1
Nährwert ca.
144 kcal

Der Aperol Sour ist der leichtere, zugänglichere Bruder des klassischen Whisky Sour – mit dem unverwechselbaren Aroma von Aperol, das bittere Orangen, sanfte Kräuter und eine milde Süße vereint. Perfekt als Aperitif, wenn es etwas Erfrischendes mit Tiefe sein soll. Der Drink zeigt, wie gut sich ein Likör mit Zitrus und Schaum verbinden lässt, ohne zu schwer zu wirken. Ideal für warme Abende oder als Einstieg in die Welt der Sour-Cocktails.

Und das brauchst du für den Aperol Sour

6 cl Aperol

3 cl Zitronensaft (frisch gepresst)

2 cl Zuckersirup (1:1)

1 Eiweiß (oder 1,5 cl Aquafaba für vegane Variante)

1 Spritzer Sodawasser (optional, für leichtere Textur)

Darauf kommt es an

Das Eiweiß ist der Schlüssel zur cremigen Textur, aber es darf nicht zu stark schäumen. Trocken schütteln ist entscheidend – wenn das Eiweiß zu früh mit Eis in Kontakt kommt, bindet es nicht richtig. Wer es vegan mag, nimmt Aquafaba (Kichererbsenwasser), das ähnlich funktioniert, aber etwas mehr Volumen braucht. Der Aperol Sour lebt von der Balance: Zu viel Zitrone macht ihn hart, zu viel Sirup verliert die bittere Note. Ein Spritzer Sodawasser am Ende gibt Luftigkeit, ohne den Geschmack zu verwässern. Garnieren mit einer Orangenzeste – nicht nur optisch, sondern auch für das Aroma.

Varianten

  • Aperol Spritz Sour — Den klassischen Aperol Spritz in Sour-Form: 4 cl Aperol, 2 cl Zitronensaft, 1,5 cl Zuckersirup, 1 Eiweiß und 3 cl Prosecco. Alles trocken schütteln, dann mit Eis nachschütteln und mit Prosecco auffüllen. Weniger herb, aber spritzig und perfekt für größere Runden.
  • Blood Orange Aperol Sour — Statt Zitronensaft 2 cl Blutorangensaft und 1 cl Zitronensaft verwenden. Die fruchtige Süße der Blutorange harmoniert perfekt mit der Bitterkeit des Aperols. Garnieren mit einer dünnen Scheibe Blutorange.

Häufige Fragen

Kann ich den Aperol Sour ohne Eiweiß machen?

Ja, aber die Textur wird dann flacher und weniger cremig. Das Eiweiß gibt dem Drink seinen charakteristischen Schaum und rundet die Säure ab. Wer kein Ei verwenden möchte, kann Aquafaba (Kichererbsenwasser) nehmen – etwa 1,5 cl reichen für eine ähnliche Wirkung.

Warum schmeckt mein Aperol Sour zu bitter?

Aperol ist von Haus aus bitter, aber die Balance stimmt, wenn die Säure und Süße dagegenhalten. Prüfe, ob der Zitronensaft wirklich frisch ist – alte Säfte schmecken oft flach und lassen die Bitterkeit dominieren. Falls nötig, 0,5 cl mehr Zuckersirup hinzufügen.

Kann ich den Drink vorab mixen?

Besser nicht. Der Sour entwickelt sich schnell weiter: Das Eiweiß setzt sich ab, und die Säure verliert an Frische. Wenn es schnell gehen muss, kannst du die Zutaten (ohne Eis) vorbereiten und erst kurz vor dem Servieren schütteln.

Zubereitung

  1. Shaker ohne Eis vorbereiten. 6 cl Aperol, 3 cl Zitronensaft, 2 cl Zuckersirup und 1 Eiweiß (oder Aquafaba) hineingeben. Trocken schütteln – das heißt ohne Eis – für etwa 10 Sekunden, bis sich das Eiweiß emulgiert und eine cremige Textur entsteht.
  2. Shaker mit frischen Eiswürfeln füllen und erneut kräftig schütteln, bis die Mischung gut gekühlt ist. Das Eis sollte dabei hörbar klirren, damit der Drink richtig verdünnt wird.
  3. Die Mischung durch ein feines Sieb in das gekühlte Glas abseihen, um Eisreste und mögliche Eiweißflocken zu entfernen. Optional einen Spritzer Sodawasser hinzufügen, um die Textur zu lockern. Mit einer Orangenzeste oder einer halben Zitronenscheibe garnieren.

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