Cocktail Rezept

East Wind Sour Rezept

Basisspirituose
Whisky-Cocktails
Getränkegruppe
Sour
Methode
geschüttelt
Glas
Coupette
Eis
ohne
Zubereitungszeit
4 Minuten
Portionen
1

Der East Wind Sour verbindet die klassische Sour-Struktur mit japanischem Sake und der Schärfe von frischem Ingwer. Anders als bei den meisten Sours liefert hier kein Whisky oder Rum die Basis, sondern Sake — der Reiswein bringt eine milde, leicht florale Note mit, die sich gut mit Zitrus verträgt. Der Ingwer sorgt für Wärme und Tiefe, ohne zu dominieren. Ein Sour, der sich anfühlt wie eine Brücke zwischen Ost und West, ohne dabei zu exotisch zu werden.

Und das brauchst du für den East Wind Sour

5 cl Sake

2,5 cl Zitronensaft

2 cl Zuckersirup

1,5 cm frischer Ingwer

1 Eiweiß

Darauf kommt es an

Der Ingwer muss frisch sein — getrocknetes Pulver oder Sirup funktionieren hier nicht. Ich presse den Ingwer durch eine feine Reibe oder ein Tuch, damit nur der Saft in den Shaker kommt, keine Fasern. Wer es schärfer mag, nimmt etwas mehr Ingwer, aber Vorsicht: ab zwei Barlöffeln wird der Drink schnell zu pfeffrig. Das Eiweiß ist optional, gibt aber eine schöne Schaumkrone und mildert die Schärfe leicht ab. Sake sollte nicht zu trocken sein — ein Junmai oder Honjozo mit etwas Restsüße trägt den Drink besser als ein sehr trockener Daiginjo.

Varianten

  • East Wind Fizz — Mit Sodawasser im Highballglas aufgießen, auf Eis servieren — erfrischender, leichter, weniger sauer.
  • East Wind Sour mit Gin — 3 cl Sake und 2 cl London Dry Gin mischen — mehr Wacholder, mehr Struktur, etwas klassischer.
  • East Wind Sour mit Yuzu — Zitronensaft zur Hälfte durch Yuzusaft ersetzen — floraler, exotischer, noch asiatischer im Profil.

Häufige Fragen

Welcher Sake eignet sich am besten?

Ein Junmai oder Honjozo mit mittlerem Körper und etwas Restsüße funktioniert gut. Sehr trockene oder hochpreisige Daiginjo-Sorten gehen in der Säure unter — ihre Feinheit kommt im Sour nicht zur Geltung.

Kann ich den Ingwer durch Ingwersirup ersetzen?

Ja, aber der Drink verliert an Frische und Schärfe. Wenn, dann 1 cl Ingwersirup statt Zuckersirup verwenden und den frischen Ingwer weglassen. Die Süße entsprechend anpassen.

Muss das Eiweiß sein?

Nein. Ohne Eiweiß ist der Drink klarer, direkter, die Säure und Schärfe kommen stärker durch. Mit Eiweiß wird er runder und bekommt eine samtige Textur.

Warum wird der Drink doppelt abgeseiht?

Damit keine Ingwerfasern oder Eiweiß-Flocken ins Glas kommen. Einmal durch das Barsieb, einmal durch ein Feinsieb — so bleibt der Schaum glatt und der Drink sauber.

Zubereitung

  1. 1,5 cm frischen Ingwer schälen und fein reiben oder pressen, sodass etwa 1 Barlöffel Ingwersaft entsteht.
  2. 5 cl Sake, 2,5 cl Zitronensaft, 2 cl Zuckersirup, den Ingwersaft und 1 Eiweiß in den Shaker geben und ohne Eis kräftig schütteln (Dry Shake).
  3. Shaker mit Eis füllen und erneut kräftig schütteln.
  4. Doppelt abseihen in eine gekühlte Coupette.
  5. Optional mit einem dünnen Ingwerstreifen oder Zitronenzeste garnieren.

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