Der Campari Blossom verbindet die herbe Bitterkeit von Campari mit der fruchtigen Säure von Grapefruit und der zarten Süße von Holunderblütensirup. Der Drink spielt mit Kontrasten: Die Blüte mildert die Schärfe des Campari, während die Grapefruit ihm Frische gibt. Ein Aperitif, der nicht zu süß wird, aber auch Einsteiger nicht überfordert. Im Glas entsteht ein zartes Rosé, das an Frühlingsabende erinnert.
Und das brauchst du für den Campari Blossom
4 cl Campari
3 cl frisch gepresster Grapefruitsaft
2 cl Holunderblütensirup
1,5 cl Zitronensaft
Darauf kommt es an
Der Holunderblütensirup macht den Unterschied: Er bringt eine florale Note, die sich mit der Bitterkeit des Campari verbindet, ohne sie zu übertünchen. Wichtig ist, den Grapefruitsaft frisch zu pressen — aus der Flasche wird er zu flach und der Drink verliert seine Spannung. Beim Schütteln nicht zu zaghaft sein: Der Campari braucht die Kälte und Verdünnung, um seine Kräuter freizugeben. Wer es herber mag, reduziert den Holunderblütensirup auf 1,5 cl. Das doppelte Abseihen sorgt dafür, dass keine Fruchtfasern ins Glas kommen und die Textur seidig bleibt.
Varianten
- Campari Blossom Spritz — Nach dem Schütteln in ein Weinglas mit Eis abseihen und mit 4 cl Prosecco auffüllen — wird leichter und perliger.
- Pink Blossom — 2 cl Campari durch 2 cl London Dry Gin ersetzen, Campari auf 2 cl reduzieren — weniger bitter, mehr Wacholder.
- Blood Orange Blossom — Grapefruitsaft durch Blutorangensaft ersetzen — süßer, weniger herb, intensivere Farbe.
Häufige Fragen
Kann ich statt Holunderblütensirup einen anderen Sirup verwenden?
Ja, Rosensirup oder Lavendelsirup funktionieren auch, bringen aber jeweils eine andere Blütennote. Einfacher Zuckersirup macht den Drink weniger komplex, aber immer noch trinkbar.
Warum wird der Drink ohne Eis serviert?
In der Coupette bleibt er kalt genug und verwässert nicht nach. Wer ihn länger genießen möchte, kann ihn auch in einen Tumbler mit Eiswürfeln abseihen — dann wird er aber milder.
Welche Grapefruit eignet sich am besten?
Rosa Grapefruit ist etwas süßer und milder, weiße Grapefruit herber und saurer. Beides passt, je nachdem, wie bitter der Drink werden soll.
