Cocktail Rezept

Tokyo Mule Rezept

Basisspirituose
Longdrinks
Methode
gebaut
Glas
Kupferbecher (250–300 ml) oder Highballglas
Eis
Crushed Ice
Zubereitungszeit
2 Minuten
Portionen
1

Der Tokyo Mule ersetzt Zitrone durch Yuzu und Wodka durch einen milden Japanese Whisky. Die Kombination aus zitrusfrischer Säure, scharfem Ingwer und der sanften Vanillenote des Whiskys macht ihn zum perfekten Longdrink für heiße Tage. Serviert im Kupferbecher – nicht wegen der Optik, sondern weil das Metall die Kälte länger hält und die Aromen besser trägt.

Und das brauchst du für den Tokyo Mule

4 cl Japanese Whisky

2 cl Yuzusaft (ersatzweise Limettensaft + 1 Spritzer Grapefruitsaft)

1,5 cl Ingwersirup (hausgemacht: 1 Teil frischer Ingwer, 1 Teil Zucker, 1 Teil Wasser, 10 Min. köcheln, abseihen)

12 cl Ginger Beer (scharf, nicht süß)

1 Spritzer Sodawasser (optional, für mehr Frische)

Darauf kommt es an

Der Trick liegt im Ingwersirup: Frischen Ingwer nicht reiben, sondern in dünne Scheiben schneiden und mit Zucker und Wasser bei niedriger Hitze ziehen lassen. Reiben setzt zu viele Bitterstoffe frei, Scheiben geben die Schärfe dosiert ab. Der Sirup hält sich im Kühlschrank 2 Wochen – perfekt für mehrere Runden. Beim Ginger Beer auf die Schärfe achten: Viele Marken süßen zu stark, dann schmeckt der Drink wie Limonade. Ein gutes Ginger Beer sollte nach dem ersten Schluck im Rachen leicht brennen.

Varianten

  • Osaka Mule — Ersetze den Japanese Whisky durch 4 cl Shochu (Mugi oder Imo) und reduziere den Ingwersirup auf 1 cl. Der Shochu macht den Drink leichter und betont die Zitrusnoten. Mit einem Spritzer Umeshu (japanischer Pflaumenlikör) abschmecken für eine fruchtige Tiefe.
  • Yuzu Mule — Klassischer Moscow Mule mit Wodka, aber Yuzusaft statt Limette. Verwende 5 cl Wodka und 2,5 cl Yuzusaft. Der Ingwersirup bleibt bei 1,5 cl. Garnish mit einer dünnen Scheibe Yuzu oder einer Limettenzeste für den Duft.

Häufige Fragen

Kann ich statt Yuzusaft normale Zitrone nehmen?

Ja, aber Yuzu hat eine komplexere Säure mit leichter Bitternote und einem Hauch von Mandarine. Falls du keine Yuzu bekommst, mische Limettensaft mit einem Spritzer Grapefruitsaft (Verhältnis 3:1) – das kommt dem Original näher als reine Zitrone.

Warum Crushed Ice und kein Würfeleis?

Crushed Ice kühlt schneller und verdünnt den Drink gleichmäßiger. Würfeleis würde den Longdrink zu stark verwässern, bevor alle Zutaten vermischt sind. Wichtig: Das Eis sollte frisch sein – altes Eis schmeckt nach Gefrierfach und killt die Aromen.

Muss es ein Kupferbecher sein?

Nein, aber Kupfer leitet Wärme besser als Glas und hält den Drink länger kalt. Falls du keinen Kupferbecher hast, nimm ein dickwandiges Highballglas und kühle es vorher 5 Minuten im Gefrierfach. Der Effekt ist ähnlich, aber nicht ganz so intensiv.

Zubereitung

  1. Kupferbecher oder Highballglas mit Crushed Ice bis zum Rand füllen. Das Glas kurz in der Hand halten, damit es sich leicht anwärmt – so haftet das Eis später besser an der Wand.
  2. 4 cl Japanese Whisky und 2 cl Yuzusaft über das Eis gießen. Mit einem Barlöffel vorsichtig umrühren, bis das Glas außen beschlägt.
  3. 1,5 cl Ingwersirup hinzufügen und erneut kurz umrühren. Dann 12 cl Ginger Beer langsam über den Rücken des Löffels einschenken, um die Kohlensäure zu erhalten.
  4. Mit einem Spritzer Sodawasser abschließen und sofort servieren. Kein Garnish – der Duft von Yuzu und Ingwer soll direkt aus dem Glas kommen.

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