Cocktail Rezept

Veganer Pistazien-Martini Rezept

Basisspirituose
Cocktail-Klassiker
Methode
geschüttelt
Glas
Martiniglas
Eis
ohne
Zubereitungszeit
4 Minuten
Portionen
1

Der vegane Pistazien-Martini ersetzt die klassische Sahne durch Hafermilch oder Mandelmilch und setzt auf Pistazienpaste für die nussige Cremigkeit. Das Ergebnis ist ein seidig-grüner Drink, der trotz pflanzlicher Basis die typische Textur eines Dessert-Martinis liefert. Der Name täuscht: Mit dem klassischen Martini hat dieser Drink nichts zu tun — er gehört zur Familie der cremigen Shortdrinks, die in den 2000ern populär wurden. Wer Pistazien mag, bekommt hier die volle Ladung Nuss ohne Kompromisse bei der Konsistenz.

Und das brauchst du für den Veganer Pistazien-Martini

5 cl Wodka

2 cl Pistazienpaste oder Pistaziensirup

4 cl Hafermilch (Barista-Qualität)

1 cl Zuckersirup

1 Prise Salz

gehackte Pistazien zur Garnitur

Darauf kommt es an

Die Hafermilch muss Barista-Qualität haben — nur diese Sorten schäumen beim Schütteln richtig auf und trennen sich nicht. Normale Hafermilch wird wässrig. Die Pistazienpaste sollte ungezuckert sein, sonst wird der Drink zu süß; dann den Zuckersirup weglassen. Das doppelte Abseihen ist Pflicht: Pistazienreste im Glas sehen ungepflegt aus und stören die seidige Textur. Manche schwören auf einen Spritzer Mandelextrakt zusätzlich — verstärkt das Marzipan-Aroma, das Pistazien ohnehin mitbringen.

Varianten

  • Mit Amaretto — 2 cl Amaretto statt Zuckersirup für mehr Mandelaroma
  • Mit Vanille-Wodka — Vanille-infundierter Wodka statt neutralem Wodka für Dessert-Charakter
  • Mit Kokosmilch — Kokosmilch statt Hafermilch für tropische Note

Häufige Fragen

Welche Pistazienpaste eignet sich am besten?

Ungezuckerte Pistazienpaste aus dem Feinkostladen oder türkischen Supermarkt funktioniert am besten. Pistaziensirup geht auch, dann aber den Zuckersirup weglassen und eventuell mit etwas Wasser verdünnen, um die Süße zu kontrollieren.

Warum wird der Drink manchmal wässrig?

Normale Hafermilch oder zu kurzes Schütteln sind die Hauptgründe. Barista-Hafermilch enthält Stabilisatoren, die beim Schütteln emulgieren. Mindestens 20 Sekunden kräftig schütteln, sonst trennen sich Fett und Wasser.

Kann ich den Drink auch mit Gin machen?

Ja, London Dry Gin statt Wodka funktioniert gut — die Wacholdernote passt zu Pistazien. Der Drink wird dadurch etwas trockener und komplexer, verliert aber den neutralen Dessert-Charakter.

Zubereitung

  1. Shaker mit reichlich Eis füllen.
  2. 5 cl Wodka, 2 cl Pistazienpaste, 4 cl Hafermilch, 1 cl Zuckersirup und 1 Prise Salz in den Shaker geben.
  3. Kräftig für mindestens 20 Sekunden schütteln, bis der Shaker außen beschlägt.
  4. Doppelt abseihen in ein vorgekühltes Martiniglas.
  5. Mit gehackten Pistazien bestreuen.

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