Der Flying Kangaroo verbindet Wodka mit dem süßen Kräuterlikör Galliano und frischem Orangensaft zu einem fruchtigen Longdrink. Die gelbe Farbe des Galliano gibt dem Drink seinen charakteristischen Look. Ursprünglich in den 1970er-Jahren populär, als Galliano in vielen Haushalten zur Standardausstattung gehörte, erlebt der Drink heute eine kleine Renaissance. Der Name spielt auf Australien an, obwohl der Cocktail vermutlich in europäischen Bars erfunden wurde.
Und das brauchst du für den Flying Kangaroo
4 cl Wodka
2 cl Galliano
12 cl Orangensaft
Orangenscheibe zur Garnitur
Darauf kommt es an
Der Galliano sollte nicht untergehen: Manche Barkeeper geben ihn als letztes vorsichtig über einen Barlöffel, damit er oben aufschwimmt und eine leichte Schichtung entsteht. Das funktioniert aber nur, wenn man den Drink nicht zu stark verrührt. Ich baue ihn klassisch und rühre einmal durch — so vermischen sich die Aromen besser und der Kräuterlikör verteilt seine Vanille- und Anisaromen gleichmäßig im Orangensaft. Frisch gepresster Saft macht hier den Unterschied, Saft aus der Flasche wirkt oft zu süß gegen den ohnehin schon süßen Galliano.
Varianten
- Flying Grasshopper — Mit grünem Chartreuse statt Galliano für mehr Kräuterwürze und weniger Vanille.
- Harvey Wallbanger — Der bekanntere Verwandte: Wodka und Orangensaft im Glas, Galliano wird oben aufgefloatet.
Häufige Fragen
Kann ich einen anderen Kräuterlikör verwenden?
Galliano hat ein sehr spezifisches Vanille-Anis-Profil. Chartreuse oder Bénédictine funktionieren, ändern aber den Charakter deutlich — der Drink wird kräutriger und weniger süß.
Warum heißt der Drink Flying Kangaroo?
Der Name spielt vermutlich auf Australien an, auch wenn der Drink wahrscheinlich nicht dort erfunden wurde. In den 1970ern waren exotische Namen für bunte Longdrinks sehr beliebt.
Wie viel Eis brauche ich?
Fülle das Glas randvoll mit Eiswürfeln. Das hält den Drink kalt und verwässert ihn langsamer, als wenn du nur wenige Würfel nimmst.
