Der Aperol Royal kombiniert die bittere Leichtigkeit von Aperol mit der Eleganz von Champagner. Anders als beim klassischen Spritz ersetzt hier Schampus das Sodawasser – das Ergebnis ist spritziger, feiner und deutlich festlicher. Der Drink funktioniert als Aperitif genauso gut wie als Begleiter zu einem langen Sommerabend. Die Orangenscheibe ist kein Deko-Gedöns, sondern bringt ätherische Öle ins Spiel, die den bitteren Aperol abrunden.
Und das brauchst du für den Aperol Royal
6 cl Aperol
9 cl Champagner oder Prosecco
1 Orangenscheibe
Darauf kommt es an
Die Reihenfolge ist entscheidend: Aperol zuerst, dann vorsichtig den Schampus dazugeben – so vermischt sich beides von selbst, ohne dass du rühren musst. Zu viel Bewegung treibt die Kohlensäure aus, und der Drink fällt flach. Das Glas sollte wirklich kalt sein, am besten aus dem Gefrierfach. Manche schwören auf Prosecco statt Champagner, weil er fruchtiger ist und den Aperol nicht überdeckt. Ich nehme einen trockenen Crémant – der hat genug Struktur, kostet aber nicht die Welt.
Varianten
- Aperol Royale Spritz — Mit 3 cl Sodawasser verlängern für mehr Leichtigkeit.
- Campari Royal — Aperol durch Campari ersetzen – bitterer, erwachsener.
Häufige Fragen
Kann ich auch Sekt statt Champagner nehmen?
Klar. Prosecco, Cava oder deutscher Sekt funktionieren genauso. Hauptsache trocken, sonst wird der Drink zu süß.
Warum kein Eis?
Eis würde den Drink verwässern und die Kohlensäure schneller austreiben. Lieber das Glas vorher kühlen und kalten Schampus verwenden.
Wie viel Aperol ist richtig?
Das klassische Verhältnis ist 1:1,5 – also auf 6 cl Aperol etwa 9 cl Champagner. Wer es bitterer mag, nimmt mehr Aperol.
