ScrewdriverBild vergrößern
Mix dir deinen Screwdriver.

Cocktail Rezept

Screwdriver Rezept

Methode
gebaut
Glas
Highball-Glas
Eis
Eiswürfel
Zubereitungszeit
2 Minuten
Portionen
1
Nährwert ca.
124 kcal

Der Screwdriver ist der Beweis, dass Einfachheit oft die beste Lösung ist. Zwei Zutaten, ein Glas, fertig. Doch hinter diesem scheinbar simplen Drink steckt mehr als nur Wodka und Orangensaft: Die Qualität des Safts entscheidet über Frische, und die Temperatur des Glases macht den Unterschied zwischen einem guten und einem perfekten Drink. Ein Klassiker, der in keiner Bar fehlen darf – und der sich perfekt für den ersten eigenen Mixversuch eignet.

Und das brauchst du für den Screwdriver

  • 4 clWodka
  • 8 clfrisch gepresster Orangensaft
  • 1Orangenscheibe (zur Garnitur)

Darauf kommt es an

Der Trick liegt im Saft: Verwende keine pasteurisierte Variante aus dem Tetrapack, sondern frisch gepressten Orangensaft – am besten von Blutorangen, wenn sie Saison haben. Die Säure und Süße sollten im Gleichgewicht stehen, sonst schmeckt der Drink entweder zu flach oder zu aufdringlich. Falls der Saft zu sauer ist, hilft eine Prise Zucker oder ein Spritzer Zuckersirup. Und: Das Glas vorher kalt spülen, damit das Eis nicht sofort schmilzt und den Drink verwässert.

Varianten

  • Harvey Wallbanger — 4 cl Wodka und 8 cl Orangensaft wie im Original, aber mit 1 cl Galliano (Vanille-Kräuter-Likör) floaten. Der Likör gibt dem Drink eine süßliche, würzige Note und eine goldene Schicht an der Oberfläche.
  • Cuban Screwdriver — Wodka durch 4 cl weißen Rum ersetzen und mit 8 cl Orangensaft mischen. Optional mit 2 Spritzern Limettensaft abschmecken für eine leicht säuerliche Frische.
  • Spicy Screwdriver — 4 cl Wodka mit 8 cl Orangensaft mischen und mit 2–3 dünnen Scheiben frischer Chili oder einem Spritzer Chili-Sirup verfeinern. Passt perfekt zu mexikanischen Gerichten oder als scharfer Kontrast zu süßen Vorspeisen.

Häufige Fragen

Kann ich auch gekauften Orangensaft verwenden?

Technisch ja, aber geschmacklich nein. Frisch gepresster Saft hat mehr Aroma und eine natürliche Säure, die den Drink ausbalanciert. Pasteurisierte Säfte schmecken oft flach und zu süß. Falls es schnell gehen muss, nimm zumindest Direktsaft (nicht aus Konzentrat).

Warum heißt der Drink Screwdriver?

Der Name stammt angeblich aus den 1940er-Jahren, als amerikanische Ölarbeiter in Persien Wodka mit Orangensaft mischten – und dafür einen Schraubenzieher (engl. screwdriver) als Rührstab verwendeten. Ob die Geschichte stimmt, ist unklar, aber der Name blieb hängen.

Kann ich den Drink auch shaken?

Besser nicht. Der Screwdriver wird traditionell gebaut, damit der Orangensaft seine natürliche Textur behält. Beim Shaken wird er zu stark mit Luft vermischt und schmeckt schaumig. Falls du es trotzdem probieren willst, shake nur kurz und seihe den Drink vorsichtig ab.

Welche Wodka-Sorte eignet sich am besten?

Ein neutraler, hochwertiger Wodka ohne zu viel Eigengeschmack. Zu billige Sorten hinterlassen oft einen unangenehmen Nachgeschmack. Falls du experimentieren willst, probiere einen leicht würzigen Wodka (z. B. mit Pfeffer- oder Zitrusnoten) – aber immer mit frischem Saft kombinieren.

Zubereitung

  1. Highball-Glas mit Eiswürfeln bis zum Rand füllen und kurz kalt spülen, damit der Drink nicht zu schnell verwässert.
  2. 4 cl Wodka direkt über das Eis gießen.
  3. 8 cl frisch gepressten Orangensaft langsam hinzufügen, damit sich die Zutaten natürlich vermischen.
  4. Mit einem Barlöffel einmal kurz umrühren, um die Temperatur gleichmäßig zu verteilen.
  5. Mit einer dünnen Orangenscheibe garnieren – die Schale leicht anritzen, damit die Öle freigesetzt werden.

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