Der Markee ist ein Drink, der zwei Welten verbindet: die rauchige Tiefe von Bourbon Whiskey und die cremige Süße von Kokosrum. Ursprünglich als Experiment in einer Berliner Bar entstanden, hat er sich als unerwartet harmonischer Begleiter für laue Sommerabende oder als Digestif nach einem schweren Essen etabliert. Die Kombination aus Whisky und Kokos ist kein Zufall – sie erinnert an die karibischen Wurzeln des Rums, der hier als Kokosvariante auftritt, und an die amerikanische Tradition des Bourbon. Das Ergebnis ist ein Cocktail, der weder zu süß noch zu herb ausfällt, sondern eine ausgewogene Balance zwischen Kraft und Leichtigkeit bietet. Wer ihn zum ersten Mal probiert, wird überrascht sein, wie gut die Aromen miteinander harmonieren, ohne dass eine Komponente die andere überdeckt.
Und das brauchst du für den Markee
- 4 clBourbon Whiskey
- 3 clKokosrum
- 2 clLimettensaft
- 1,5 clOrgeat
- 1 clZuckersirup
- 1 SpritzerAngostura Bitter (optional)
- 1Eiweiß (optional, für Textur)
Darauf kommt es an
Der Markee lebt von der Qualität des Kokosrums – hier lohnt es sich, auf einen hochwertigen, nicht zu süßen Kokosrum zu setzen, da billige Varianten oft künstlich schmecken und den Drink dominieren. Ein kleiner Trick: Wenn der Kokosrum zu dominant wirkt, kann man ihn leicht mit einem neutralen weißen Rum strecken, um die Balance zu halten. Beim Bourbon Whiskey empfiehlt sich eine mittlere Rauchigkeit, da zu rauchige Whiskys den Kokosgeschmack überdecken können. Ein weiterer Kniff ist die Verwendung von Orgeat – das Mandelsirup verleiht dem Drink eine subtile nussige Tiefe, die perfekt mit dem Kokos harmoniert. Wer es cremiger mag, kann das Eiweiß nicht weglassen, aber Achtung: Der Dry Shake muss wirklich gründlich sein, sonst bleibt eine unangenehme Eiweißschicht zurück.
Varianten
- Markee Fizz — Für eine spritzigere Variante den Markee mit 6 cl Sodawasser auffüllen und in ein Highball-Glas geben. Das Sodawasser mildert die Süße und macht den Drink erfrischender, ideal für heiße Tage. Die Zutaten bleiben gleich, nur die Methode ändert sich: Zuerst den Cocktail wie beschrieben schütteln, dann in das Glas abseihen und mit Sodawasser auffüllen.
- Markee Smash — Wer es fruchtiger mag, kann den Markee als Smash zubereiten. Dafür 4 cl Bourbon Whiskey, 2 cl Kokosrum, 2 cl Limettensaft, 1 cl Zuckersirup und 4 frische Minzblätter im Shaker leicht andrücken, bevor das Eis hinzugegeben wird. Die Minze verleiht dem Drink eine frische, pflanzliche Note, die den Kokos und den Whisky ergänzt. Serviert wird der Smash in einem Rocks-Glas mit Crushed Ice.
Häufige Fragen
Kann ich den Markee ohne Eiweiß zubereiten?
Ja, das Eiweiß ist optional und dient hauptsächlich der Textur. Ohne Eiweiß wird der Drink etwas leichter und weniger cremig, behält aber seinen charakteristischen Geschmack. Wer auf Eiweiß verzichtet, sollte den Cocktail etwas länger schütteln, um eine ähnliche Schaumbildung zu erreichen – allerdings ohne die gleiche Dichte.
Welcher Bourbon Whiskey eignet sich am besten für den Markee?
Ein Bourbon mit mittlerer Rauchigkeit und einer leichten Vanillenote funktioniert am besten. Zu rauchige Whiskys wie einige Tennessee-Whiskeys können den Kokosgeschmack überdecken, während zu süße Bourbons den Drink unausgewogen machen. Ein klassischer Kentucky Bourbon mit etwa 40–45 % Alkoholgehalt ist eine sichere Wahl.
Kann ich den Kokosrum durch Kokosmilch ersetzen?
Nein, Kokosmilch ist keine geeignete Alternative, da sie zu wässrig ist und den Alkoholgehalt des Drinks stark verdünnt. Kokosrum enthält bereits Alkohol und ist speziell für Cocktails entwickelt, während Kokosmilch für andere Zwecke gedacht ist. Falls kein Kokosrum verfügbar ist, kann man stattdessen einen hochwertigen weißen Rum mit etwas Kokosaroma verwenden – allerdings wird der Geschmack dann weniger intensiv.
Warum schmeckt mein Markee zu süß?
Das kann mehrere Gründe haben: Zu viel Kokosrum, zu süßer Bourbon oder zu viel Zuckersirup. Ein Trick, um die Süße auszugleichen, ist die Zugabe von etwas mehr Limettensaft oder einem Spritzer Zitronensaft. Auch ein Schuss Sodawasser kann helfen, den Drink zu strecken und die Süße zu mildern. Falls der Kokosrum zu dominant ist, kann man ihn mit einem neutralen Rum mischen, um das Aroma zu reduzieren.
Passt der Markee auch zu herzhaften Gerichten?
Ja, der Markee ist vielseitig einsetzbar. Durch seine cremige Süße und die rauchige Note des Bourbon Whiskeys passt er gut zu gegrilltem Fleisch, scharfen Gerichten oder sogar zu asiatischen Speisen wie Satay-Spießen. Die Kokosnote harmoniert besonders gut mit exotischen Gewürzen wie Curry oder Ingwer. Wer es herzhaft mag, kann den Drink auch als Digestif nach einem üppigen Essen genießen.





