Der Lavendel-Martini ist ein eleganter Aperitif, der die herb-würzige Note von London Dry Gin mit der sanften Süße und dem blumigen Aroma von Lavendel verbindet. Die Kombination aus Zitronensaft und Sirup sorgt für eine ausgewogene Säure, die den Drink erfrischend und doch komplex macht. Perfekt für Momente, in denen man etwas Besonderes servieren möchte – ohne aufwendige Technik, aber mit viel Geschmack. Ein Cocktail, der nach Sommer duftet, aber das ganze Jahr über funktioniert.
Und das brauchst du für den Lavendel-Martini
- 60 mlLondon Dry Gin
- 30 mlLavendel-Sirup (hausgemacht oder gekauft, aber ohne künstliche Aromen)
- 15 mlfrisch gepresster Zitronensaft
- Eiswürfel zum Schütteln
Garnitur: 1 frischer Lavendelzweig oder 1 dünne Zitronenscheibe
Darauf kommt es an
Der Lavendel-Sirup ist das Herzstück dieses Cocktails – aber Vorsicht: Zu viel davon macht den Drink klebrig-süß und überdeckt die feinen Gin-Noten. Ein guter Sirup sollte eine leichte Honigsüße haben, aber nicht wie Parfüm schmecken. Falls du ihn selbst machst, nimm nur die Blüten, keine Stiele, und lasse ihn nicht zu lange ziehen. Ein Barkeeper-Trick: Probiere den Sirup pur mit einem Schluck Gin – wenn die Kombination harmonisch schmeckt, passt sie auch im Martini. Und: Immer frischen Zitronensaft verwenden, nie aus der Flasche. Die Säure muss lebendig sein, sonst wirkt der Drink flach.
Varianten
- Lavendel-Rosmarin-Martini — Ersetze 10 ml des Lavendel-Sirups durch 10 ml Rosmarin-Sirup und garnieren mit einem Rosmarinzweig. Das gibt eine würzigere, erdige Note, die besonders gut zu herbem Gin passt.
- Lavendel-Vodka-Martini — Ersetze den London Dry Gin durch Wodka für eine neutralere Basis. Der Drink wird milder und lässt den Lavendel noch stärker in den Vordergrund treten. Ideal für Gäste, die Gin nicht mögen.
- Lavendel-Gin Fizz — Füge nach dem Schütteln 60 ml gekühltes Sodawasser hinzu und serviere im Highball-Glas mit Crushed Ice. Ein spritziger, leichterer Twist auf den Klassiker.
Häufige Fragen
Kann ich getrockneten Lavendel statt frischem verwenden?
Ja, aber mit Vorsicht. Getrockneter Lavendel ist intensiver – verwende nur die Hälfte der Menge und lasse ihn nicht zu lange im Sirup ziehen. Frischer Lavendel ist aromatischer und weniger bitter.
Warum muss das Glas gekühlt werden?
Ein kaltes Glas hält den Cocktail länger auf der idealen Trinktemperatur. Wenn der Martini in ein warmes Glas gegossen wird, erwärmt er sich sofort und verliert an Frische. Das Vor-Kühlen ist ein kleiner Aufwand mit großer Wirkung.
Kann ich den Lavendel-Sirup durch Lavendel-Likör ersetzen?
Theoretisch ja, aber Liköre sind oft süßer und alkoholhaltiger. Reduziere die Menge auf 20 ml und passe den Zitronensaft an, um die Balance zu halten. Der Drink wird dann aber weniger floral und mehr likörlastig.
Wie lange hält sich selbstgemachter Lavendel-Sirup?
Im Kühlschrank etwa 2–3 Wochen. Für längere Haltbarkeit kannst du ihn pasteurisieren: Sirup kurz auf 75°C erhitzen, in sterile Flaschen füllen und verschließen. So hält er bis zu 3 Monate.





