Disaronno SourBild vergrößern
Mix dir deinen Disaronno Sour.

Cocktail Rezept

Disaronno Sour Rezept

Basisspirituose
Sour
Getränkegruppe
Sour
Methode
geschüttelt
Glas
Coupette oder Sour-Glas
Eis
Eiswürfel (für Shaker), kein Eis im Glas
Zubereitungszeit
4 Minuten
Portionen
1
Nährwert ca.
188 kcal

Der Disaronno Sour ist ein moderner Klassiker unter den Sour-Cocktails, der die bittersüße Tiefe von Amaretto mit der frischen Säure von Zitrus verbindet. Anders als der klassische Whiskey Sour setzt er auf Mandelaroma statt auf rauchige Whisky-Noten. Das Ergebnis ist ein Drink, der sowohl als Aperitif als auch als Digestif funktioniert – süß genug für Einsteiger, aber mit genug Säure, um nicht klebrig zu wirken. Die Kombination aus Disaronno, Zitronensaft und Eiweiß sorgt für eine cremige Textur, die an Marzipan erinnert, ohne dabei zu dominant zu werden. Perfekt für alle, die es fruchtig-säuerlich mit einer nussigen Note mögen.

Und das brauchst du für den Disaronno Sour

5 cl Disaronno (Amaretto)

3 cl Zitronensaft (frisch gepresst)

2 cl Zuckersirup (1:1)

1 Eiweiß (frisch, optional für Textur)

Darauf kommt es an

Das Eiweiß ist kein Dekogag, sondern ein Texturgeber. Wer es weglässt, bekommt einen dünneren Drink, der schneller schal wirkt. Wichtig: Das Eiweiß *vor* dem Eis schütteln – sonst gerinnt es nicht richtig und bleibt wässrig. Wer kein rohes Ei verwenden möchte, kann auf pasteurisiertes Flüssigeiweiß zurückgreifen, das in Bar-Qualität erhältlich ist. Ein weiterer Trick: Den Zitronensaft *nicht* aus Konzentrat nehmen – die Säure muss frisch sein, sonst schmeckt der Drink flach. Und: Disaronno ist kein Likör, sondern ein *Amaretto*, also ein Mandel-Aperitif. Wer ihn durch einen billigen Mandellikör ersetzt, verliert die komplexe Süße und bekommt stattdessen nur Zucker.

Varianten

  • Amaretto Stone Sour — Hier wird der Zitronensaft zur Hälfte durch Orangensaft ersetzt. Das macht den Drink fruchtiger und weniger säuerlich, aber auch süßer. Passt gut für alle, die es weniger herb mögen. Garnitur: Orangenscheibe statt Zitronenzeste.
  • Disaronno Fizz — Der Sour wird mit 6 cl Sodawasser aufgefüllt und im Highball-Glas serviert. Das Soda verdünnt die Süße und macht den Drink erfrischender – ideal für warme Tage. Eis: Crushed Ice statt Würfel.

Häufige Fragen

Kann ich den Disaronno Sour auch ohne Eiweiß machen?

Ja, aber der Drink verliert an Cremigkeit und wirkt dünner. Das Eiweiß bindet die Zutaten und gibt dem Sour eine samtige Textur. Wer kein rohes Ei verwenden möchte, kann auf pasteurisiertes Flüssigeiweiß ausweichen – das gibt es in Bar-Qualität und ist geschmacksneutral. Alternativ hilft ein Schuss Sahne oder Kokosmilch, um die Konsistenz zu verbessern, aber das verändert den Geschmack.

Warum schmeckt mein Disaronno Sour bitter?

Das kann zwei Gründe haben: Entweder wurde der Zitronensaft zu lange gelagert und hat oxidiert – dann schmeckt er nicht mehr frisch, sondern metallisch-bitter. Oder der Amaretto wurde zu stark geschüttelt, sodass die Mandelöle sich aufspalten und bitter werden. Lösung: Frischen Zitronensaft verwenden und den Shaker nicht länger als nötig schütteln. Ein weiterer Tipp: Den Zuckersirup nicht zu dünn anrühren – 1:1 ist ideal, sonst dominiert die Säure.

Welches Glas eignet sich am besten für den Disaronno Sour?

Traditionell wird der Sour in einem kleinen Coupette-Glas oder einem Sour-Glas serviert – also einem Glas mit schmalem Fuß und bauchiger Schale. Das hält die Aromen zusammen und sieht elegant aus. Wer es rustikaler mag, kann auch einen Old Fashioned Tumbler nehmen, aber dann wirkt der Drink weniger filigran. Wichtig: Das Glas vorher kühlen, sonst schmilzt der Drink zu schnell und wird wässrig.

Kann ich Disaronno durch einen anderen Amaretto ersetzen?

Theoretisch ja, aber Disaronno hat eine einzigartige Süße und Mandeltiefe, die andere Amaretti nicht erreichen. Günstige Alternativen schmecken oft künstlich oder zu dominant nach Bittermandel. Wer experimentieren möchte, sollte zu einem hochwertigen italienischen Amaretto greifen – aber dann schmeckt der Drink trotzdem anders. Tipp: Wenn der Amaretto zu süß ist, einfach den Zuckersirup um 0,5 cl reduzieren.

Wann passt der Disaronno Sour am besten?

Der Drink ist vielseitig: Als Aperitif funktioniert er dank seiner Süße und Säure gut vor dem Essen, besonders zu leichten Vorspeisen wie Antipasti oder Bruschetta. Als Digestif passt er zu Desserts mit Mandel- oder Zitrusnoten – etwa Tiramisu oder Zitronentarte. Und als After-Dinner-Drink ist er eine gute Alternative zu schweren Likören, weil er nicht zu süß oder klebrig wirkt. Wer es erfrischend mag, kann ihn mit einem Spritzer Soda verlängern.

Zubereitung

  1. Shaker ohne Eis mit 5 cl Disaronno, 3 cl Zitronensaft, 2 cl Zuckersirup und dem Eiweiß (falls verwendet) trocken schütteln – das Eiweiß bindet sich besser, wenn kein Eis im Weg ist.
  2. Eiswürfel in den Shaker geben und alles kräftig schütteln, bis der Shaker außen kalt ist (etwa 15 Sekunden).
  3. Die Mischung durch ein Sieb in das gekühlte Glas abseihen, um Eisreste und Eiweißklumpen zu entfernen. Optional mit einer Zitronenzeste oder einer Cocktailkirsche garnieren.

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