Der Blue Blooded ist ein farbintensiver Gin-Drink, der durch Blue Curaçao seinen charakteristischen Look bekommt. Die Kombination aus herber Gin-Basis, süß-saurer Maracuja und reifer Mango macht ihn zu einem ausgewogenen Sommercocktail. Das Rezept lebt von der Textur: pürierte Mango gibt dem Drink Körper, während der Gin für die nötige Würze sorgt. Perfekt für alle, die es fruchtig, aber nicht zu süß mögen.
Und das brauchst du für den Blue Blooded
- 4 clLondon Dry Gin
- 2 clMaracujasaft (frisch oder Direktsaft)
- 2 clBlue Curaçao
- 4 Stückreife Mangowürfel (ca. 30 g, geschält und entkernt)
- 1 SpritzerLimettensaft (optional, für mehr Frische)
Darauf kommt es an
Die Mango nicht zu süß wählen – reife, aber feste Früchte wie ‚Keitt‘ oder ‚Kent‘ geben die beste Textur. Wer es noch intensiver mag, friert das Mangopüree vorher in Eiswürfelformen ein und schüttelt es direkt mit. Wichtig: Blue Curaçao erst zum Schluss zugeben, sonst dominiert der Farbstoff den Geschmack. Wer keinen Mixer hat, kann die Mango auch fein reiben – dann aber durch ein Sieb streichen, um eine glatte Konsistenz zu erreichen.
Varianten
- Blue Blooded Fizz — Den Drink wie beschrieben schütteln, aber nur mit 3 cl Gin. In ein Highballglas mit Eis abseihen und mit 6 cl kaltem Sodawasser auffüllen. Mit einer Limettenscheibe garnieren – erfrischender und weniger stark.
- Spicy Blue Blooded — 1 Scheibe frische Ingwerwurzel (ca. 2 mm) mit den anderen Zutaten im Shaker leicht andrücken, aber nicht pürieren. Vor dem Abseihen entfernen – gibt eine dezente Schärfe, die den Gin unterstreicht.
Häufige Fragen
Kann ich statt frischer Mango auch Mangosaft nehmen?
Ja, aber nur Direktsaft ohne Zuckerzusatz. Frische Mango gibt dem Drink jedoch mehr Textur und natürliche Süße. Falls Saft verwendet wird, die Menge auf 1,5 cl reduzieren, um den Drink nicht zu wässrig zu machen.
Warum verblasst die blaue Farbe manchmal?
Blue Curaçao reagiert auf Säure – zu viel Zitrus (z. B. Limette) lässt die Farbe grünlich werden. Wer es knallblau mag, gibt den Limettensaft erst zum Schluss hinzu oder verzichtet ganz darauf. Auch warmes Eis kann die Farbe beeinträchtigen: immer mit frischen, kalten Würfeln schütteln.
Welcher Gin passt am besten?
Ein klassischer London Dry Gin mit deutlichen Wacholder- und Zitrusnoten – etwa mit Noten von Koriander oder Angelikawurzel. Zu blumige Gins (z. B. mit Lavendel) überdecken die Frucht. Wer es experimentell mag, probiert einen Gin mit leichter Pfeffernote für mehr Komplexität.





