Der Black Death ist kein sanfter Drink. Er beißt erst mit Zitrus, dann zieht die Süße des Blue Curaçaos nach, und zum Schluss bleibt ein Hauch von Tequila-Schärfe im Rachen. Die Farbe erinnert an Granatapfel, aber der Geschmack ist reiner Bar-Spaß: sauer, süß, herb – alles auf einmal. Perfekt für alle, die keinen Longdrink wollen, aber trotzdem mehr als nur einen Shot.
Und das brauchst du für den Black Death
- 4 clBlue Curaçao
- 2 clBlanco Tequila
- 1,5 clGrenadine
- 2,5 clZitronensaft (frisch gepresst)
- 6 clBlutorangensaft (direkt aus der Frucht, nicht aus der Flasche)
- Garnitur: 1 Scheibe Zitrone und 1 Cocktailkirsche
Darauf kommt es an
Die Grenadine kommt erst nach dem Schütteln dazu. Warum? Weil sie sonst den gesamten Drink rot färbt und die optische Trennung zwischen dem blauen Curaçao und dem roten Saft verloren geht. Der Trick liegt im langsamen Eingießen über den Barlöffel – so bleibt die Schichtung stabil, ohne dass man einen Layering-Löffel braucht. Wer es perfekt machen will, kühlt das Glas vorher mit Eiswasser vor und gießt es erst kurz vor dem Einschenken aus. Das Glas sollte eiskalt sein, aber keine Wassertropfen mehr haben, sonst verdünnt es den Drink.
Varianten
- Black Russian Death — Ersetze den Tequila durch 2 cl Wodka und reduziere den Blutorangensaft auf 4 cl. Füge 1 cl Kaffeelikör hinzu. Geschüttelt, aber ohne Grenadine-Schichtung – stattdessen direkt ins Glas abseihen und mit einer Kaffeebohne garnieren.
- Green Death — Tausche den Blue Curaçao gegen 4 cl Midori (Melonenlikör) und den Blutorangensaft gegen 6 cl Ananassaft. Die Grenadine bleibt, aber die Farbe wird jetzt giftgrün. Garnitur: eine Scheibe Ananas.
Häufige Fragen
Kann ich den Blutorangensaft durch normalen Orangensaft ersetzen?
Ja, aber der Drink verliert dann seine typische herbe Note. Blutorangensaft hat mehr Säure und eine leichte Bitterkeit, die den Blue Curaçao ausbalanciert. Falls du nur normalen Orangensaft nimmst, reduziere den Zitronensaft auf 2 cl, um die Süße nicht zu überdecken.
Warum schichtet sich die Grenadine nicht richtig?
Entweder war das Glas nicht kalt genug, oder die Grenadine war zu dünnflüssig. Verwende eine hochwertige Grenadine mit hohem Zuckergehalt – sie sollte fast sirupartig sein. Und gieße sie wirklich langsam über den Barlöffel ein, sonst vermischt sie sich sofort.
Kann ich den Drink auch im Tumbler servieren?
Technisch ja, aber das Cocktailglas ist ideal, weil es die Schichtung besser zur Geltung bringt. Im Tumbler wirkt der Drink flacher, und die Optik leidet. Wenn du kein Cocktailglas hast, nimm ein kleines Weinglas – aber nicht zu breit.





