Der Bellini ist der Inbegriff italienischer Aperitif-Kultur: süßes Pfirsichpüree trifft auf sprudelnden Prosecco. Das Geheimnis liegt im Timing – das Püree muss eiskalt sein, damit es sich nicht im Schaum auflöst, sondern als cremige Schicht im Glas schwebt. Perfekt für sonnige Nachmittage oder als eleganter Start in den Abend. Kein Schütteln, kein Rühren – nur Bauen und Genießen.
Und das brauchst du für den Bellini Classic
- 1reifer weißer Pfirsich (ca. 120 g Fruchtfleisch)
- 10 clProsecco (gut gekühlt, 6–8 °C)
- 1 clProsecco (zum Vorrühren)
Darauf kommt es an
Das Püree darf nicht zu dick sein – sonst sinkt es zu Boden und der Drink wirkt wässrig. Ideal ist eine Konsistenz wie flüssiger Honig. Wer Zeit hat, friert das Püree 10 Minuten ein, bevor es ins Glas kommt. So bleibt die Temperatur niedrig und der Prosecco perlt gleichmäßig durch die Fruchtmasse. Wichtig: Nie mit Zucker süßen – reife Pfirsiche bringen genug Süße mit. Falls der Prosecco zu trocken ist, hilft ein Tropfen Pfirsichlikör (0,5 cl), aber sparsam dosieren, sonst wird der Drink klebrig.
Varianten
- Bellini Rosé — Statt Prosecco einen trockenen Rosé-Sekt verwenden. Das Püree leicht mit Zitronensaft ansäuern, um die Fruchtigkeit zu betonen.
- Himbeer-Bellini — 4 cl Himbeerpüree (frisch oder tiefgekühlt) statt Pfirsich verwenden. Mit Prosecco aufgießen und mit einer frischen Himbeere garnieren.
Häufige Fragen
Kann ich den Bellini vorbereiten?
Nein. Das Püree oxidiert schnell und der Prosecco verliert seine Perlage. Immer frisch zubereiten – maximal 5 Minuten vor dem Servieren.
Welche Pfirsichsorte ist die beste?
Weiße Pfirsiche sind süßer und aromatischer als gelbe. Wichtig: Die Früchte müssen reif sein, sonst schmeckt der Drink grasig. Im Notfall 1 TL Pfirsichsaft unter das Püree mischen.
Warum schmeckt mein Bellini wässrig?
Entweder das Püree war zu dünn oder der Prosecco zu warm. Beide Komponenten müssen eiskalt sein. Falls nötig, das Glas vor dem Befüllen kurz in den Gefrierschrank stellen.





