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Cocktail Rezept

Batida de Maracujá Rezept

Basisspirituose
Longdrinks
Methode
gemixt
Glas
Longdrinkglas (250–300 ml)
Eis
Crushed Ice
Zubereitungszeit
4 Minuten
Portionen
1

Die Batida ist Brasiliens Antwort auf den Creamy Sour: Cachaça, die nationale Zuckerrohr-Spirituose, trifft auf das intensive Aroma der Maracujá. Anders als die klassische Batida de Coco kommt diese Variante ohne Milchprodukte aus – stattdessen sorgt pürierte Passionsfrucht für eine samtige Textur und eine lebendige Säure, die den süßen Rum unterstreicht. Ein Drink, der nach Strand schmeckt, aber mit der Präzision eines Sours gemixt wird.

Und das brauchst du für den Batida de Maracujá

5 cl Cachaça

3 cl Passionsfruchtmark (frisch oder hochwertig pasteurisiert)

2 cl Zuckersirup (1:1)

1 cl Limettensaft

1 cl Kokosnusscreme (optional, für mehr Cremigkeit)

Darauf kommt es an

Der Trick liegt im Passionsfruchtmark: Frisch ist es säurebetont und herb, pasteurisiertes Mark schmeckt oft zu süß. Beides lässt sich ausgleichen – bei frischem Mark 0,5 cl Zuckersirup mehr nehmen, bei pasteurisiertem 0,5 cl Limettensaft nachdosieren. Wichtig: Die Kerne nicht mitmixen! Sie geben zwar Aroma ab, aber die Textur wird sonst sandig. Wer es besonders seidig mag, siebt das Mark zweimal – einmal grob, einmal durch ein Teesieb.

Varianten

  • Batida de Coco — Klassische Variante mit 4 cl Kokosnusscreme statt Passionsfruchtmark. Weniger sauer, mehr cremig-süß. Passt perfekt zu weißem Rum, wenn Cachaça nicht verfügbar ist.
  • Batida Tropical — Passionsfruchtmark mit 1 cl Mangopüree oder Guavenmark kombinieren. Die Süße der Mango mildert die Säure der Maracujá – ideal für Einsteiger.

Häufige Fragen

Kann ich statt Cachaça weißen Rum nehmen?

Ja, aber der Drink verliert an Charakter. Cachaça hat ein grasiges, leicht metallisches Aroma, das perfekt zur Passionsfrucht passt. Weißer Rum schmeckt neutraler – dann lieber 0,5 cl mehr Limettensaft verwenden, um die Balance zu halten.

Warum wird die Batida gemixt und nicht geschüttelt?

Die pürierte Passionsfrucht gibt dem Drink eine cremige Textur, die durch Schütteln zerstört würde. Im Mixer entsteht eine homogene Masse, die sich gleichmäßig mit dem Eis verbindet – ähnlich wie bei einem Frozen Daiquiri, nur weniger eisig.

Kann ich gefrorene Passionsfrucht verwenden?

Nur bedingt. Tiefkühlware ist oft mit Zucker versetzt und verliert beim Auftauen an Säure. Besser: Frische Früchte einfrieren und das Mark portionsweise pürieren – dann bleibt das Aroma erhalten.

Zubereitung

  1. 1 reife Passionsfrucht halbieren und das Mark mit einem Löffel herausschaben. Durch ein feines Sieb streichen, um Kerne zu entfernen. 3 cl des Marks abmessen – der Rest hält sich im Kühlschlag 2 Tage.
  2. 5 cl Cachaça, 3 cl Passionsfruchtmark, 2 cl Zuckersirup und 1 cl Limettensaft in den Mixer geben. 10 Sekunden auf hoher Stufe mixen, bis die Masse homogen und leicht schaumig ist.
  3. Ein Longdrinkglas zu zwei Dritteln mit Crushed Ice füllen. Die Mischung darübergeben und mit einem Barlöffel kurz umrühren, damit sich das Eis gleichmäßig verteilt. Optional 1 cl Kokosnusscreme unterheben für eine noch cremigere Konsistenz.

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