Lillet Wild Berry verwandelt den klassischen Aperitif in einen saftigen, beerigen Longdrink. Die Basis bildet ein aromatisierter Wein mit Kräutern und Orangen, der durch frische Beeren und einen Schuss Gin an Tiefe gewinnt. Perfekt für warme Tage oder als Einstieg in den Abend – herb genug, um den Appetit anzuregen, süß genug, um zu verführen. Die Beeren werden nicht nur als Garnitur genutzt, sondern direkt ins Glas gegeben, damit ihr Saft sich langsam mit dem Drink verbindet.
Und das brauchst du für den Lillet Wild Berry
10 cl aromatisierter Wein (Lillet Blanc oder ähnlicher Kräuterwein)
4 cl London Dry Gin
2 cl Holunderblütensirup
8–10 frische Beeren (Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren – gemischt)
1 Spritzer Zitronensaft
1 dünne Scheibe Orange (als Garnitur)
Crushed Ice (zum Auffüllen)
Darauf kommt es an
Die Beeren sind kein Dekorationselement, sondern ein aktiver Geschmacksträger. Wichtig ist, sie nicht zu stark zu zerdrücken – sonst wird der Drink trüb und verliert seine Frische. Stattdessen die Beeren kurz vor dem Servieren ins Glas geben und leicht andrücken, damit sie ihren Saft langsam abgeben. Der Holunderblütensirup sollte nicht zu süß sein; ein trockener, blumiger Sirup harmoniert besser mit dem Kräuterwein. Wer es noch herber mag, kann einen Spritzer Tonic Water hinzufügen, um die Bitterstoffe zu verstärken.
Varianten
- Lillet Wild Berry Spritz — Für eine spritzigere Variante 5 cl Prosecco und 5 cl Sodawasser hinzufügen. Das Glas mit Eiswürfeln statt Crushed Ice füllen, um die Kohlensäure länger zu erhalten.
- Lillet Wild Berry Alkoholfrei — Den Gin durch 4 cl alkoholfreien Gin-Ersatz ersetzen und den aromatisierten Wein durch einen alkoholfreien Kräuterwein (z. B. auf Traubenbasis) austauschen. Der Geschmack bleibt komplex, aber milder.
Häufige Fragen
Kann ich gefrorene Beeren verwenden?
Ja, aber nur, wenn sie ungesüßt sind. Gefrorene Beeren geben mehr Saft ab als frische, daher reichen 6–8 Stück. Vor dem Gebrauch kurz antauen lassen, damit sie nicht zu hart sind.
Welcher Gin passt am besten zu diesem Drink?
Ein London Dry Gin mit deutlichen Zitrusnoten und einer leichten Würze (z. B. Wacholder, Koriander) unterstreicht die Kräuter des aromatisierten Weins. Zu blumige oder süße Gins überdecken die Beerenaromen.
Kann ich den Drink vorbereiten?
Nicht ideal. Die Beeren geben mit der Zeit zu viel Saft ab, und der Drink verliert an Frische. Besser die Zutaten separat vorbereiten und erst kurz vor dem Servieren zusammenfügen.



