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Cocktail Rezept

Alaska Rezept

Methode
geschüttelt
Glas
Cocktailglas
Eis
Eiswürfel
Zubereitungszeit
4 Minuten
Portionen
1
Nährwert ca.
110 kcal

Der Alaska ist ein eleganter, trockener Cocktail, der Gin mit der würzig-süßen Komplexität von gelbem Chartreuse verbindet. Zwei Dashes Orangenbitter runden die Aromen ab und verleihen dem Drink eine leicht bittere Tiefe. Perfekt für Gin-Liebhaber, die mehr als nur Wacholder suchen – herb, aber nicht überwältigend, mit einem Hauch von Kräutern und Zitrus. Ein Drink, der nachdenklich macht, ohne schwer zu sein.

Und das brauchst du für den Alaska

  • 5 clLondon Dry Gin
  • 1 clgelber Chartreuse
  • 2 DashesOrangenbitter

Darauf kommt es an

Der Chartreuse darf nicht dominieren – er soll den Gin unterstützen, nicht überdecken. Deshalb immer erst den Gin ins Glas geben, dann den Chartreuse, damit sich die Aromen schichten. Wer es noch präziser mag, kühlt das Glas vor dem Abseihen mit Eiswasser, leert es und trocknet es mit einem Tuch ab. So bleibt der Drink länger kalt, ohne verwässert zu wirken. Die zwei Dashes Orangenbitter sind kein Zufall: Sie brechen die Süße des Chartreuse und heben die Zitrusnoten des Gins hervor – weniger wäre zu flach, mehr würde den Drink unnötig bitter machen.

Varianten

  • Alaska mit Zitronenzeste — Eine dünne Zitronenzeste über dem Drink ausdrücken und als Garnitur verwenden. Das ätherische Öl verstärkt die Frische und rundet die Kräuternoten ab.
  • Alaska auf Eis — Den Drink statt im Cocktailglas in einem Old-Fashioned-Glas mit großem Eiswürfel servieren. Die Kälte mildert die Alkoholnote und macht ihn zugänglicher für Whisky-Fans.
  • Alaska mit grünem Chartreuse — Den gelben Chartreuse durch grünen ersetzen. Der Drink wird intensiver, würziger und weniger süß – ideal für Liebhaber kräftiger Kräuteraromen.

Häufige Fragen

Kann ich den Alaska auch ohne Orangenbitter machen?

Ja, aber der Drink verliert an Komplexität. Das Orangenbitter verbindet die Aromen von Gin und Chartreuse und gibt dem Cocktail eine leicht bittere Tiefe. Ohne wirkt er flacher und süßer.

Warum wird der Alaska geschüttelt und nicht gerührt?

Geschüttelt wird, um die Zutaten schnell zu vermengen und den Drink leicht zu verdünnen – das mildert die Alkoholschärfe und macht ihn weicher. Gerührt würde er zu konzentriert und hart wirken, da Chartreuse und Gin beide sehr aromatisch sind.

Welcher Gin eignet sich am besten?

Ein klassischer London Dry Gin mit deutlicher Wacholdernote und Zitrusaromen. Zu blumige oder fruchtige Gins überdecken den Chartreuse. Wer es experimenteller mag, kann einen Gin mit leichter Kräuternote wählen – aber immer darauf achten, dass er nicht zu dominant ist.

Kann ich den Chartreuse durch einen anderen Likör ersetzen?

Theoretisch ja, aber der Alaska lebt von der einzigartigen Würze des Chartreuse. Alternativen wie Galliano oder Strega verändern den Charakter komplett. Wer es weniger süß mag, kann die Menge reduzieren oder einen trockeneren Kräuterlikör wie Benedictine probieren – aber der Drink verliert dann seinen typischen Geschmack.

Zubereitung

  1. Shaker mit Eiswürfeln füllen, bis er etwa zur Hälfte gefüllt ist.
  2. 5 cl London Dry Gin, 1 cl gelben Chartreuse und 2 Dashes Orangenbitter in den Shaker geben.
  3. Kräftig schütteln, bis der Shaker von außen beschlägt – etwa 12 bis 15 Sekunden.
  4. In ein vorgekühltes Cocktailglas doppelt abseihen, um Eisreste zu vermeiden.

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