Der Bellinitini ist die spritzige Antwort auf den klassischen Bellini – nur mit Wodka statt Prosecco-Basis. Hier trifft reife Pfirsichnote auf klare Wodka-Schärfe und perlend leichten Champagner. Das Ergebnis ist ein Cocktail, der nach Sommer schmeckt, aber auch im Winter mit seiner frischen Säure überzeugt. Perfekt für alle, die es fruchtig, aber nicht zu süß mögen.
Und das brauchst du für den Bellinitini
- 4 clWodka
2 cl Pfirsichbrand (z. B. aus weißem Pfirsich)
2 cl frisch gepresster Pfirsichsaft (oder hochwertiger Direktsaft ohne Zuckerzusatz)
6 cl gekühlter Champagner (oder Crémant)
Darauf kommt es an
Der Trick liegt im Pfirsichsaft: Verwende reife, gelbe Pfirsiche und presse sie selbst – oder nimm einen hochwertigen Direktsaft ohne Zucker. Der Pfirsichbrand sollte nicht zu dominant sein; ein milder, weißer Pfirsichbrand (wie aus der Provence) harmoniert besser mit dem Wodka als dunkle Varianten. Beim Champagner reicht ein trockener Crémant, wenn es kein Original-Champagner sein soll. Wichtig: Der Cocktail darf nicht zu süß werden – die Säure des Champagners gleicht die Frucht aus.
Varianten
- Bellinitini Royal — Ersetze den Wodka durch 4 cl Gin (London Dry Gin) und füge 1 cl Holunderblütensirup hinzu. Ergibt eine blumigere, komplexere Variante.
- Bellinitini Alkoholfrei — Wodka und Pfirsichbrand durch 6 cl alkoholfreien Gin und 2 cl Pfirsichsirup ersetzen. Mit alkoholfreiem Sekt auffüllen.
Häufige Fragen
Kann ich statt Champagner Prosecco nehmen?
Ja, aber der Cocktail verliert an Eleganz. Prosecco ist süßer und weniger säurebetont – reduziere dann den Pfirsichsaft auf 1,5 cl, um ein Ungleichgewicht zu vermeiden.
Warum wird das Glas vorher gekühlt?
Ein kaltes Glas hält die Perlage des Champagners länger stabil und verhindert, dass der Cocktail zu schnell warm wird. Serviere ihn sofort nach dem Einschenken.
Kann ich den Pfirsichbrand weglassen?
Theoretisch ja, aber der Brand gibt dem Drink Tiefe. Ohne ihn schmeckt der Bellinitini flach und eindimensional – wie ein einfacher Pfirsich-Champagner.





