Der Americano ist der unkomplizierte Klassiker für alle, die es herb und spritzig mögen. Mit nur drei Zutaten – rotem Vermouth, Campari und Sodawasser – entsteht ein Drink, der perfekt als Aperitif funktioniert. Die Kombination aus bitteren und würzigen Noten macht ihn zu einem der zugänglichsten Bitter-Drinks, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Ideal für warme Tage oder als Einstieg in die Welt der italienischen Aperitivi.
Und das brauchst du für den Americano
- 3 clroter Vermouth
- 3 clCampari
- 6 clSodawasser
- 1Orangenscheibe (als Garnitur)
Darauf kommt es an
Das Geheimnis liegt im Eis: Verwende große, klare Eiswürfel, die langsam schmelzen. Sie kühlen den Drink gleichmäßig, ohne ihn zu verwässern. Das Sodawasser erst zum Schluss hinzufügen – so bleibt die Kohlensäure länger erhalten und der Drink bleibt spritzig. Wer es noch intensiver mag, kann die Orangenscheibe vor dem Garnieren leicht ausdrücken, um zusätzliche Aromen freizusetzen. Ein kleiner Trick, der den Unterschied macht.
Varianten
- Americano Sbagliato — Ersetze das Sodawasser durch 6 cl Prosecco. Der Drink wird dadurch leichter und fruchtiger, behält aber seine bittere Note. Perfekt für alle, die es etwas eleganter mögen.
- Americano mit Zitrus-Twist — Füge 1 cl Zitronensaft hinzu, um die Säure zu betonen. Die Zitrone mildert die Bitterkeit und macht den Drink frischer. Garniert wird mit einer Zitronenscheibe statt Orange.
Häufige Fragen
Kann ich den Americano auch ohne Alkohol zubereiten?
Ja, ersetze den Campari durch einen alkoholfreien Bitter-Aperitif und den Vermouth durch einen alkoholfreien roten Wermut. Das Sodawasser bleibt gleich. Der Geschmack wird milder, aber die typische Bitternote bleibt erhalten.
Warum heißt der Drink Americano?
Der Name hat nichts mit Amerika zu tun. Er stammt aus dem Italienischen und bezieht sich auf die ‚amerikanische‘ Art, Getränke mit Sodawasser zu verlängern – eine Praxis, die im 19. Jahrhundert in Italien populär wurde.
Welches Glas eignet sich am besten?
Ein Old Fashioned Glas oder ein kleiner Tumbler ist ideal. Wichtig ist, dass das Glas genug Platz für Eis und die Garnitur bietet, ohne zu groß zu wirken.





