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Cocktail Rezept

Barracuda Rezept

Basisspirituose
Cocktail-Klassiker
Methode
geschüttelt
Glas
Highballglas
Eis
Eiswürfel
Zubereitungszeit
4 Minuten
Portionen
1
Nährwert ca.
145 kcal

Der Barracuda ist ein seltener Brandy-Drink, der zwischen Sour und Fizz balanciert. Hier trifft die Süße des Cognacs auf die Säure der Zitrone und die Frische von Sodawasser – untermalt von einer dezenten Kräuternote, die den Drink von klassischen Sours abhebt. Ein Cocktail, der nach mehr als nur einem Schluck verlangt, weil er mit jedem Zug eine neue Facette zeigt: erst herb, dann süß, zum Schluss erfrischend.

Und das brauchst du für den Barracuda

5 cl Cognac

2 cl Zitronensaft

1,5 cl Zuckersirup (2:1)

1 cl grüner Chartreuse

6 cl Sodawasser

1 Spritzer Angostura Bitter (zum Garnieren)

Darauf kommt es an

Der Chartreuse ist das Geheimnis – aber nur 1 cl, sonst dominiert er den Cognac. Verwende grünen Chartreuse, nicht den gelben: Die Kräutermischung ist komplexer und passt besser zur Säure der Zitrone. Wichtig: Der Drink muss sofort nach dem Schütteln ins Glas, sonst verliert der Chartreuse seine Aromen. Das Sodawasser erst zum Schluss hinzufügen, damit die Kohlensäure nicht verfliegt – sonst schmeckt der Barracuda flach. Wer es noch frischer mag, kann eine dünne Zitronenscheibe als Garnitur verwenden, die den Duft der Schale freisetzt.

Varianten

  • Barracuda Royal — Ersetze das Sodawasser durch 6 cl Champagner oder Crémant. Der Drink wird eleganter, aber weniger erfrischend – ideal für einen Aperitif.
  • Barracuda Dry — Reduziere den Zuckersirup auf 0,5 cl und füge 1 cl trockenen Wermut hinzu. Die Kräuternote wird stärker, der Drink trockener – perfekt für Whisky-Liebhaber, die Brandy probieren wollen.

Häufige Fragen

Kann ich statt Cognac einen anderen Brandy verwenden?

Ja, aber der Geschmack ändert sich. Armagnac bringt mehr Frucht und eine rauchige Note, während spanischer Brandy oft süßer ist. Für den klassischen Barracuda bleibt Cognac die erste Wahl.

Warum schmeckt mein Barracuda nicht erfrischend?

Wahrscheinlich wurde das Sodawasser zu früh hinzugefügt oder zu stark gerührt. Die Kohlensäure entweicht schnell – gieße es erst zum Schluss vorsichtig ins Glas und rühre nur einmal kurz um.

Kann ich den Chartreuse weglassen?

Technisch ja, aber dann fehlt die charakteristische Kräuternote. Ohne Chartreuse wird der Drink zu einem simplen Brandy Sour mit Soda. Falls nötig, ersetze ihn durch 0,5 cl Absinth oder einen anderen Kräuterlikör – aber die Balance leidet.

Zubereitung

  1. Shaker mit Eiswürfeln füllen. 5 cl Cognac, 2 cl Zitronensaft, 1,5 cl Zuckersirup und 1 cl grünen Chartreuse hinzugeben und 10–12 Sekunden kräftig schütteln – der Chartreuse muss sich gleichmäßig verteilen, sonst schmeckt der Drink später unausgewogen.
  2. Ein Highballglas mit frischen Eiswürfeln bis zum Rand füllen. Die Mischung aus dem Shaker durch ein Sieb in das Glas abseihen.
  3. 6 cl Sodawasser vorsichtig über einen Löffelrücken ins Glas gießen, um die Kohlensäure zu erhalten. Einmal kurz umrühren, dann mit einem Spritzer Angostura Bitter garnieren.

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