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Mix dir deinen Little Italy.

Cocktail Rezept

Little Italy Rezept

Basisspirituose
Whisky-Cocktails
Methode
gerührt
Glas
Nick & Nora Glas (oder kleines Cocktailglas)
Eis
Eiswürfel (fürs Rühren), kein Eis im Glas
Zubereitungszeit
4 Minuten
Portionen
1
Nährwert ca.
132 kcal

Der Little Italy ist ein moderner Whisky-Cocktail, der die rauchige Tiefe von Rye Whiskey mit der bitteren Eleganz eines italienischen Amaro und der kräftigen Note von frischem Espresso verbindet. Kein Dessertdrink, sondern ein herber, erwachsener Aperitif oder Digestif, der nach dem ersten Schluck nach mehr verlangt. Die Kombination aus Kaffee und Whisky ist nicht neu, aber hier wird sie durch den Amaro auf ein neues Level gehoben – weniger süß, mehr Komplexität. Ideal für alle, die Whisky pur mögen, aber eine geschmackliche Herausforderung suchen.

Und das brauchst du für den Little Italy

5 cl Rye Whiskey

2 cl Amaro (z. B. Cynar oder Averna)

2 cl frisch gebrühter Espresso (ca. 85–90 °C, nicht kochend)

1 cl Zuckersirup (1:1)

1 Dash Orange Bitters (optional, aber empfohlen)

Darauf kommt es an

Der Espresso ist der heimliche Star – aber er darf nicht kochen, sonst verbrennt er und macht den Drink bitter. Ich brühe ihn direkt in eine kleine Kanne, lasse ihn 30 Sekunden abkühlen und gieße ihn dann erst zum Whisky. Der Amaro sollte nicht zu süß sein: Cynar gibt eine kräftige Artischocken-Note, Averna ist milder, aber immer noch herb. Wer es noch trockener mag, ersetzt den Zuckersirup durch 0,5 cl Honigsirup – das rundet die Bitterkeit ab, ohne süß zu wirken. Und: Immer mit Orange Bitters arbeiten, das bindet die Aromen und gibt eine zitrusige Tiefe.

Varianten

  • Little Italy Smoky — Ersetze den Rye Whiskey durch 4 cl Islay Scotch Whisky und reduziere den Amaro auf 1,5 cl. Füge 0,5 cl Ahornsirup hinzu, um die Rauchigkeit auszugleichen. Garnitur: geröstete Kaffebohne kurz über dem Drink anzünden (Vorsicht!).
  • Little Italy Light — Verwende 4 cl Bourbon Whiskey statt Rye und ersetze den Amaro durch 1,5 cl Aperol. Der Drink wird fruchtiger und weniger herb, bleibt aber komplex. Garnitur: Orangenscheibe.

Häufige Fragen

Kann ich Instantkaffee statt frischem Espresso nehmen?

Nein. Instantkaffee schmeckt flach und chemisch – der Espresso muss frisch gebrüht sein, sonst fehlt die cremige Textur und die aromatische Tiefe. Wenn du keine Espressomaschine hast, nimm einen starken Filterkaffee (z. B. French Press) und reduziere die Menge auf 1,5 cl, um die Verdünnung auszugleichen.

Warum wird der Drink gerührt und nicht geschüttelt?

Weil der Espresso sonst zu stark aufschäumt und der Drink trüb wird. Gerührt bleibt er klar, die Aromen verbinden sich besser, und die Textur bleibt seidig. Geschüttelt wäre er zwar kälter, aber auch wässriger und weniger elegant.

Welcher Amaro passt am besten?

Das hängt vom Whisky ab: Zu Rye Whiskey passt Cynar (herb, pflanzlich), zu Bourbon eher Averna (milder, karamellig). Vermeide zu süße Amari wie Ramazzotti – die machen den Drink unausgewogen. Probier auch mal Amaro Nonino, wenn du es blumiger magst.

Zubereitung

  1. Ein Nick & Nora Glas mit kaltem Wasser vorfüllen, um es zu kühlen. Das Wasser vor dem Servieren ausschütten.
  2. 5 cl Rye Whiskey, 2 cl Amaro, 2 cl frischen Espresso, 1 cl Zuckersirup und 1 Dash Orange Bitters in einen Rührglas mit Eiswürfeln geben. 20–25 Sekunden lang langsam und gleichmäßig rühren, bis die Mischung gut gekühlt ist, aber nicht verwässert.
  3. Die Mischung durch ein feines Sieb in das vorbereitete Glas abseihen. Mit einer dünnen Zitronenzeste abreiben (Öl über den Drink spritzen) und die Zeste als Garnitur ins Glas legen oder daneben drapieren.

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