Passion Fruit SourBild vergrößern
Mix dir deinen Passion Fruit Sour.

Cocktail Rezept

Passion Fruit Sour Rezept

Basisspirituose
Rum-Cocktails
Getränkegruppe
Sour
Methode
geschüttelt
Glas
Coupette
Eis
Eiswürfel
Zubereitungszeit
4 Minuten
Portionen
1
Nährwert ca.
153 kcal

Der Passion Fruit Sour bringt die intensive Säure und das blumige Aroma der Passionsfrucht in die klassische Sour-Struktur. Statt Zitrone oder Limette übernimmt hier das Mark der Frucht die saure Komponente – nicht als Saft, sondern als Püree, das dem Drink eine samtige Konsistenz verleiht. Die Kombination aus Rum und Passionsfrucht ist kein Zufall: Beide stammen aus der Karibik, wo die Frucht seit Jahrhunderten angebaut wird. Der Rum unterstreicht die tropische Note, ohne sie zu überdecken. Ein Sour, der nicht nur schmeckt, sondern auch eine Textur hat, die man fast kauen kann.

Und das brauchst du für den Passion Fruit Sour

5 cl weißer Rum

3 cl Passionsfruchtmark (ungesüßt)

2 cl Zuckersirup (2:1)

1 cl Limettensaft

1 Eiweiß (frisch, pasteurisiert)

Darauf kommt es an

Passionsfruchtmark ist nicht gleich Passionsfruchtsaft. Mark enthält die kleinen Kerne und das Fruchtfleisch, das dem Drink seine charakteristische Textur gibt. Wichtig: Ungesüßtes Mark verwenden, sonst wird der Sour zu süß. Falls nur gesüßtes Mark verfügbar ist, den Zuckersirup auf 1 cl reduzieren. Das Eiweiß emulgiert nicht nur – es bindet auch die Säure des Passionsfruchtmarks und macht den Drink weicher. Wer kein Eiweiß verwenden möchte, kann 1 cl Aquafaba (Kichererbsenwasser) nehmen, das ähnlich wirkt, aber geschmacklich neutraler ist.

Varianten

  • Passion Fruit Gin Sour — Ersetze den weißen Rum durch 5 cl London Dry Gin. Der Gin bringt eine würzige Note, die gut mit der Säure der Passionsfrucht harmoniert. Reduziere den Zuckersirup auf 1,5 cl, da Gin weniger Süße braucht als Rum.
  • Passion Fruit Sour ohne Eiweiß — Für eine vegane Variante oder wenn kein Eiweiß verfügbar ist: 1 cl Aquafaba (Kichererbsenwasser) statt Eiweiß verwenden. Die Textur wird etwas leichter, aber der Drink bleibt cremig. Alternativ einfach weglassen – dann fehlt die schaumige Krone, aber der Geschmack bleibt erhalten.

Häufige Fragen

Kann ich frische Passionsfrüchte statt Mark verwenden?

Ja, aber das Mark muss selbst hergestellt werden. Dafür die Früchte halbieren, das Fruchtfleisch mit den Kernen herauslöffeln und durch ein feines Sieb streichen, um die Kerne zu entfernen. Pro Drink brauchst du etwa 2–3 frische Passionsfrüchte. Das Ergebnis ist intensiver im Geschmack, aber aufwendiger in der Zubereitung.

Warum wird der Drink erst trocken und dann mit Eis geschüttelt?

Das trockene Schütteln ohne Eis emulgiert das Eiweiß und schafft die cremige Textur. Würde man das Eiweiß direkt mit Eis schütteln, würde es nicht richtig schäumen. Erst nach der Emulgierung kommt das Eis dazu, um den Drink zu kühlen und die Aromen zu verbinden.

Kann ich den Sour auch ohne Alkohol zubereiten?

Ja, ersetze den Rum durch 5 cl alkoholfreien Rumersatz oder einfach durch 3 cl mehr Passionsfruchtmark und 2 cl Zitronensaft. Der Geschmack wird fruchtiger und weniger komplex, aber immer noch erfrischend.

Zubereitung

  1. Shaker ohne Eis vorbereiten. 5 cl weißen Rum, 3 cl Passionsfruchtmark, 2 cl Zuckersirup, 1 cl Limettensaft und 1 Eiweiß hineingeben. Trocken schütteln – das heißt: ohne Eis – bis sich das Eiweiß vollständig emulgiert hat und eine cremige, fast schaumige Masse entsteht. Das dauert etwa 15 Sekunden.
  2. Shaker mit Eiswürfeln füllen und nochmals 10 Sekunden kräftig schütteln, bis die Mischung eiskalt ist.
  3. Doppelt in die Coupette abseihen, um Eisreste und mögliche Fruchtfasern zurückzuhalten. Der Drink sollte eine gleichmäßige, leicht schaumige Oberfläche haben.

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