New York Sour mit RotweinBild vergrößern
Mix dir deinen New York Sour mit Rotwein.

Cocktail Rezept

New York Sour mit Rotwein Rezept

Basisspirituose
Whisky-Cocktails
Getränkegruppe
Sour
Methode
geschüttelt
Glas
Old Fashioned Glas
Eis
Eiswürfel
Zubereitungszeit
4 Minuten
Portionen
1
Nährwert ca.
160 kcal

Der New York Sour ist ein Whisky Sour, der durch eine Schicht trockenen Rotweins veredelt wird. Die Säure des Zitronensafts trifft auf die Süße des Sirups, während der Rotwein eine herbe, beerige Note hinzufügt. Das Ergebnis ist ein Cocktail, der komplexer schmeckt, als seine fünf Zutaten vermuten lassen. Perfekt für alle, die ihren Sour etwas anspruchsvoller mögen – ohne auf die klassische Frische zu verzichten.

Und das brauchst du für den New York Sour mit Rotwein

5 cl Bourbon Whiskey

3 cl Zitronensaft (frisch gepresst)

2 cl Zuckersirup (1:1)

1,5 cl Eiweiß (optional, für Textur)

2 cl trockener Rotwein (z. B. Cabernet Sauvignon oder Merlot)

Darauf kommt es an

Der Trick liegt im Rotwein: Er sollte nicht zu tanninreich sein, sonst dominiert er den Whisky. Ein Cabernet Sauvignon mit mittlerer Säure und fruchtiger Note funktioniert am besten. Wichtig ist die Temperatur – der Wein muss kühl, aber nicht eiskalt sein, sonst bildet sich keine stabile Schicht. Wer es besonders ästhetisch mag, kann den Wein vor dem Eingießen leicht anwärmen, sodass er sich besser auf dem Cocktail ausbreitet. Das Eiweiß ist optional, aber es gibt dem Drink eine samtige Textur und hilft, die Wein-Schicht zu stabilisieren.

Varianten

  • Boston Sour — Statt Rotwein wird hier ein Schuss Portwein oder ein trockener Sherry über den Sour gegeben. Das Ergebnis ist süßer und aromatischer, aber weniger frisch.
  • Whisky Sour ohne Eiweiß — Wer auf Eiweiß verzichtet, kann stattdessen 0,5 cl Sahne oder einen Spritzer Sodawasser verwenden, um die Textur zu verbessern. Der Drink wird dann leichter, aber weniger cremig.

Häufige Fragen

Kann ich jeden Rotwein nehmen?

Nein. Zu schwere, tanninreiche Weine wie ein Barolo überdecken den Whisky. Besser sind fruchtbetonte, trockene Weine mit mittlerer Säure – etwa ein Cabernet Sauvignon oder Merlot. Ein billiger Wein funktioniert oft besser als ein teurer, weil er weniger komplex ist und sich besser einfügt.

Warum schichtet sich der Wein nicht?

Das liegt meist an der Temperatur oder der Technik. Der Wein sollte kühl, aber nicht eiskalt sein. Gieße ihn langsam über den Rücken eines Barlöffels, der die Oberfläche des Cocktails berührt. Wenn der Wein zu schnell fließt, vermischt er sich mit dem Sour. Ein leicht angewärmter Wein breitet sich besser aus.

Kann ich den Cocktail vorbereiten?

Den Whisky Sour selbst kannst du vorbereiten und im Kühlschrank lagern, aber den Rotwein erst kurz vor dem Servieren hinzufügen. Sobald der Wein im Glas ist, beginnt er sich langsam mit dem Sour zu vermischen – nach 10 Minuten sieht der Drink nicht mehr so schön aus.

Zubereitung

  1. Shaker mit Eis füllen. 5 cl Bourbon Whiskey, 3 cl Zitronensaft, 2 cl Zuckersirup und 1,5 cl Eiweiß (falls verwendet) ohne Eis zunächst trocken schütteln, bis sich das Eiweiß emulgiert hat – das dauert etwa 10 Sekunden.
  2. Eiswürfel in den Shaker geben und alles kräftig schütteln, bis der Shaker außen kalt ist. Durch ein Sieb in das mit Eis gefüllte Old Fashioned Glas abseihen.
  3. 2 cl Rotwein langsam über den Rücken eines Barlöffels auf die Oberfläche des Cocktails gießen, sodass sich eine gleichmäßige Schicht bildet. Nicht umrühren – der Wein soll als Kontrast erhalten bleiben.

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