Der Ferrari ist ein klassischer italienischer Aperitif, der Amaretto mit trockenem Wermut kombiniert. Die Mischung aus mandeliger Süße und herber Bitterkeit ergibt einen kompakten, aromatischen Drink, der vor dem Essen den Gaumen öffnet. Der Name spielt auf die italienische Herkunft beider Hauptzutaten an – elegant, kraftvoll und unverwechselbar im Geschmack.
Und das brauchst du für den Ferrari
- 3 clAmaretto
- 3 cltrockener Wermut
- Zitronenzeste zur Garnitur
Darauf kommt es an
Das Verhältnis 1:1 zwischen Amaretto und Wermut ist entscheidend – kippt es zu sehr in Richtung Amaretto, wird der Drink sirupartig, zu viel Wermut macht ihn dünn und übermäßig herb. Ich rühre den Ferrari bewusst kürzer als einen Manhattan, weil die beiden Liköre bereits eine niedrigere Viskosität haben und zu viel Verdünnung die Textur verwässert. Die Zitronenzeste bringt ätherische Öle ins Spiel, die die Mandelnote des Amaretto heben und gleichzeitig die Kräuterbitterkeit des Wermuts unterstreichen.
Varianten
- Ferrari mit Orangenbitter — Ein Dash Orangenbitter nach dem Rühren dazugeben – verstärkt die Komplexität und rundet die Bitterkeit ab.
- Ferrari on the Rocks — Direkt im Tumbler über Eiswürfeln bauen und kurz umrühren – entspannter, weniger konzentriert.
Häufige Fragen
Welcher Wermut passt am besten zum Ferrari?
Ein trockener, weißer Wermut mit ausgeprägter Kräuternote funktioniert am besten. Französische Vermouths bringen mehr Eleganz, italienische mehr Bitterkeit – beide Richtungen passen, je nachdem, ob du den Drink weicher oder kantiger magst.
Kann ich den Ferrari auch als Digestif servieren?
Ja, der Ferrari funktioniert auch nach dem Essen. Die Mandelsüße und die Bitterstoffe des Wermuts unterstützen die Verdauung, ähnlich wie ein Amaro – nur weniger intensiv.
Muss die Cocktailschale vorgekühlt sein?
Nicht zwingend, aber empfehlenswert. Der Ferrari hat keine eigene Kühlung durch Eis im Glas, deshalb hält eine kalte Schale die Trinktemperatur länger angenehm.





