Der Pink Phantom spielt mit dem Kontrast zwischen herbem London Dry Gin, blumigem Wermut und der süß-säuerlichen Tiefe von Grenadine. Ein Hauch Absinth gibt dem Drink eine mystische Note – wie ein Geist, der kurz aufblitzt und wieder verschwindet. Perfekt für alle, die Gin mögen, aber etwas Unerwartetes suchen. Die Farbe erinnert an einen Sonnenuntergang im Glas, der Geschmack an eine verborgene Bar in einer Gasse.
Und das brauchst du für den Pink Phantom
- 3 clLondon Dry Gin
- 1 clWermut (trocken)
- 0,5 clGrenadine
- 2 SpritzerAbsinth (ca. 0,2 cl)
- 1 SpritzerZitronensaft (ca. 0,1 cl)
- Eiswürfel
Darauf kommt es an
Der Absinth ist hier kein Hauptakteur, sondern ein Geheimnis. Statt ihn direkt ins Glas zu geben, wird er erst nach dem Abseihen hinzugefügt – so bleibt sein Aroma frisch und entfaltet sich erst beim ersten Schluck. Wichtig: Verwende einen hochwertigen Absinth mit mindestens 55 % Vol., sonst geht sein Charakter im Gin unter. Die Grenadine sollte selbst gemacht oder zumindest eine zuckerreduzierte Variante sein, sonst wird der Drink zu süß. Ein Tipp für die Farbe: Wenn die Mischung zu blass wirkt, gib einen zusätzlichen Spritzer Grenadine *nach* dem Abseihen hinzu – aber nur einen, sonst kippt das Gleichgewicht.
Varianten
- Smoky Phantom — Ersetze den London Dry Gin durch einen rauchigen Gin (z. B. mit geräuchertem Wacholder) und füge einen Spritzer Islay-Whisky hinzu. Das Ergebnis ist intensiver und erinnert an einen Lagerfeuer-Cocktail.
- Floral Phantom — Gib 0,2 cl Rosenwasser oder Lavendelsirup zum Rühren hinzu. Der Drink wird blumiger, ohne seine herb-würzige Basis zu verlieren. Passt gut zu einem Gin mit floralen Noten wie Holunderblüte oder Kamille.
Häufige Fragen
Kann ich den Absinth weglassen?
Ja, aber der Drink verliert dann seine mystische Note. Der Absinth gibt dem Pink Phantom seine charakteristische Tiefe. Falls du keinen hast, ersetze ihn durch einen Spritzer Anisschnaps oder lass ihn einfach weg – der Cocktail schmeckt dann fruchtiger und weniger komplex.
Warum wird der Zitronensaft erst zum Schluss hinzugefügt?
Der Zitronensaft soll nicht mitgerührt werden, weil er sonst die Balance des Drinks stört. Er dient als letzte Frische-Note und soll sich nur leicht mit dem Absinth vermischen. So bleibt der erste Schluck überraschend und der zweite anders.
Welches Glas eignet sich am besten?
Ein klassisches Cocktailglas (Martini-Glas) ist ideal, weil es die Farbe und die Schichtung des Drinks zur Geltung bringt. Alternativ geht auch ein Nick & Nora-Glas, das etwas kleiner ist und die Aromen konzentriert.





